Buenos días México!

Das ist wohl das richtige Bild, um diesen ersten, von México aus geschriebenen Artikel zu beginnen. Mit einiger Verspätung startete erst der Lufthansa-Flug LH 498 vom Fraport in Richtung Mexico City. Dann ging es quer über den Nordatlantik in Richtung USA und etwas nördlich von Washington erreichten wir das Festland.

Außentemperaturen von -48 Grad malten freundliche Eisblumen ans Fenster und die Jungs und Mädels von der LH-Crew gaben sich die beste Mühe, die 12 Stunden Flug so erträglich, wie möglich zu gestalten.

Immer wieder ergaben sich faszinierende Blicke aus dem Fenster und ich dachte mir, dass es doch eigentlich ganz gut sei, bei solch feiner Sicht, stets Google Earth dabei zu haben, um zu wissen, wo man sich gerade aufhält. Aber gut, wer mir sagt, wo das Bild hierüber aufgenommen worden ist, bekommt die erste Postkarte aus Mexico. Versprochen. ;-)

Nun ja, am Abend (mexikanischer Zeit, ich bin 7 Stunden hinter Euch) servierten die Flugbegleiter noch ein Mahl und nach einem leckeren Merlot (wirklich ausgezeichnete Weine, die der Kranich da mit sich führt) schlief ich schließlich wie ein Stein an meinem Fenster ein. Erst ein Ruckeln und Rattern weckte mich etwas unsanft – wir hatten in Mexico City aufgesetzt. Mit ungefähr einer Stunde Verspätung. Und die Flugbegleiter hatten die Freundlichkeit besessen, mich in Liegeposition landen zu lassen.

Nach einer knappen Stunde Migracion, (ich hatte drei Formulare ausgefüllt, die von Ausländern ausgefüllt werden sollen, und alle 3 zeriß der Beamte einfach so, checkte lediglich mein Visum und ließ mich ziehen) machte ich mich auf den Weg zu den “sicheren” Taxen, kaufte mir ein boleto und setzte mich in einen VW-Bora, der von einer Art Ayrton Senna gelenkt wurde. Er wusste zwar nicht genau, wo ich hinmusste, dass kompensierte er dafür aber mit ungewöhnlich hohen Geschwindigkeiten (100-150 in der Stadt, ts ts ts). Und nach einer weiteren knappen Stunde durch das nächtliche Mexico City stand ich endlich in Benito Juárez vor der Haustür meines alten Reise- und Bolivienfreundes Bernhard. Es ist ziemlich knapp 3 Jahre her, dass wir uns in einem Nachtbus zwischen La Paz und Potosí in Bolivien kennenlernten und oberwitzig, dass wir uns nun in Mexico City wiedertreffen. Bernhard lebt seit zwei Jahren hier und er ist fürs Erste mein neues mexikanisches zu Hause. Nach einer leckeren Spinat-Suppe, einem heimatlichen Tomatensalat (mit viel Zwiebel, mmmh lecker) und zwei Cerveza Indio war ich dann allerding platt genug für die Waagerechte. Ich schaltete noch mal kurz mein Notebook ein, sah, dass es in Deutschland bereits 7.30 Uhr war und entschied gut Nacht zu sagen. So, und jetzt bin ich seit 2 Stunden auf, hab geduscht, eine Tortilla mit lecker huevos gefrühstückt und werde mich jetzt auf den Weg machen, die Mega-City zu erkunden. Und wie ich auf dem Stadtpan sah – es gibt viel zu tun. Na dann fang ich mal an! Saludos desde D.F.!

4 Antworten zu “Buenos días México!”

  1. el padre Sagt:

    Hallo Jakob,

    freue mich, von Dir zu lesen. Hattest ja einen guten Flug und nun sind wir gespannt auf Deine ersten impresiones.

    hasto pront0

    tu padre

  2. *jule* Sagt:

    hola chico!
    que bueno! …et youup la boum c’est parti! na denn stürz dich mals ins abenteuer…viel spasss!!

    liebste grüss desde purgstall-city.austria und von der luzie.
    que te vaya muy bien. hombre!

    die jule*

  3. Salut Jagger!
    Es sieht aus als ginge Dir mal wieder blendend in America. Ich bin erst heute dazu gekommen, den Blog zu lesen und werde mich heute Abend mal daran setzen das “deluxe” Bilderrätsel zu lösen. Einen schönen Tag Dir und trink eine cerveza für mich mit.

    Laß es Dir gut gehen und bis dann dann.

    Stefan

  4. Ja da – errätsel Dir die erste Post. :-)
    Werd gleich mal noch ne Seite aufmachen mit Rätselspass…
    ;-)

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