Bienvenidos a la BUAP

Nach zwei Wochen Uni sind wir, die ausländischen Studenten nun auch offiziell an der Uni begrüßt worden. Am Dienstag wurden wir zu einem Cocktail ins Edificio Carolino in der Altstadt eingeladen und ich machte mich dorthin auf den Weg mit meinen beiden Mitbewohnerinnen, Luciana und Enora.

Nach einem ellenlangen trockenen Begrüßungsteil in einer beeindruckenden Aula, einem schlecht gemachten Promo-Film über die BUAP und einem etwas besser gemachten Film über den Staat Puebla (Tú estado ideal!) wurden wir endlich ans Buffet im Innenhof geladen. Hier gab es dann Cemitas, eine Art Sandwiches mit interessanten und unbeschreiblichen Dingen darin und dazu mexikanischen Tanz. Eine Tanzgruppe führte diverse traditionelle Tänze vor und wir, die Ausländer, durften sich so poco a poco kennenlernen. Insgesamt sind in der BUAP momentan 150 ausländische Studierende, was eher wenig ist. Der Großteil kommt aus Lateinamerika, Spanien und Frankreich – aus Deutschland sind 17 Stundenten da und ein Prof von der FU Berlin. Ich habe zwei Deutsche kennengelernt und bin eher mit Luciana und Enora über das Fest gestreunt, dass bereits nach einer Stunde schon wieder vorbei war. Immerhin, man hatte uns mit ganz besonders chiquen BUAP-Beuteln ausgestattet mit Infomaterial und einem darin und einem Stadtplan darin.

(La noche de Jenga – Eindrücke aus dem WG-Küchenleben)

Ansonsten läuft die Uni eher ruhig weiter. Der ein oder andere Kurs fällt aus, weil der Prof nicht da ist, und andere Kurse beginnen mit einstündiger Verpätung. Aber das ist eben Uni in Mexico. Man wird schon fast komisch angeschaut, wenn man pünktlich vor dem Seminarraum steht. Aber das werd ich mir sicherlich auch noch abgewöhnen.

Anonsten muss man ganz schön viel zu Hause machen. Die Kurse drehen sich immer um irgendwelche Lektüre, die zu Hause zu lesen ist, und die man in einem Papel dann zusammenfassen muss. Für die mexikanischen Studenten sollte das bei der Schwere der Texte eigentlich kein Thema darstellen, allerdings nehmen sie die Hasuaufgaben nicht ganz so ernst. Ich brauch dafür allerdings noch eine ganze Weile und es ist sicher nicht immer einfach, die Texte dann in eigenen Worten zusammenzufassen. Aber glücklicherweise bleibt ein kleiner Ausländerbonus, den einem die Profes einräumen. Und außerdem bin ich sicher, dass mit jedem Text das ganze auch ein wenig einfacher wird.

PS: Mein Gott Deutschland, wie gehst Du mit Deinen Daten um? Eine NDR-Sendung hat mich dazu veranlasst, einen Artikel in meinem Bonnblog zu verfassen – lesen, schauen, staunen, weinen – oder lachen, wenn es nicht zum Weinen reicht!

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