Archiv für berge

Cabeza y madre de las misiones…

Posted in Adios México, baja california, Viajando! with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 21. Juni 2009 by Jakob

Am Freitag morgen zogen wir schliesslich wieder aus unserem kleinem, einfachen Hotel in La Paz aus, packten unsere Rucksaecke wieder in den Kofferraum unseres kleinen Chevy Aveo und machten uns nach einem Fruehstueck am Malecon auf den Weg, Kurs Richtung Norden. 350 Kilometer weiter wollten wir am Abend in Loreto einlaufen, der aeltesten Misionsstadt und aeltesten Siedlungsstaette auf Baja California.

Raus aus La Paz - Kurs auf Loreto

Zunaechst gibg es heraus in karge, weite, kakteendurchsetzte Landschaft, einige hundert Kilometer fast nur gerade aus. Vor dem Verlassen La Paz‘ hatte ich leider davon abgesehen, den Tank wieder aufzufuellen und so kam die Nadel auf menschenleerer Strecke doch bedrohlich dem „Leer“ nahe, als endlich ein Restaurant-Stopp nahte, an dem wir nach Benzin fragten. Der Wirt hatte gluecklicherweise ein wenig Treibstoff da und fuellte uns zwei Kanister in unseren Tank. Wir waren vorerst gerettet und schworen, nicht wieder ungetankt loszufahren. Mein Fehler, Vater hatte vorher noch gemeint, wir sollten was in den Tank lassen und ich hatte es auf spaeter verschieben wollen.

Eine PEMEX-Tankstelle - aus vergangenen Zeiten

Aber dann kam eben doch fast 200 Kilometer keine Tankstelle mehr. An einer fuhren wir vorbei, sie hatte Jahre zuvor dicht gemacht. Eine andere befand sich in Bau – wohl schon seit zwei Jahren, wie uns der Benzin-Retter-Wirt erklaerte.

Mit frischem Benzin im Tank rollten wir weiter auf der Piste, die Landschaft lebensfeindlich karg, kein bisschen Wasser weit und breit in Sicht, an Schatten ebenso wenig zu denken. Kein Ort, um leeren Tankes zu verweilen.

Ciudad Constitución - die Hauptattraktion: Der Weg raus.

Wir durchkreuzten die staubige Piste von Ciudad Constitución und beschlossen, dem Waal-Beobachtungs-Mekka San Carlos am Pazifik einen Besuch abzustatten. Es war uns klar, dass keine Saison ist, aber wir wollten die Bucht dennoch sehen und wir wurden entsprechend bestrafft. Denn der Lonely Planet sagt: Ausserhalb der Waal-Saison gibt es in San Carlos nichts, aber auch gar nichts zu sehen. Und dem war dann auch nichts hinzuzufuegen. Ein verschlafenes Nest, ueberall geschlossene Agenturen, die zur Saison Waal-Touren anbienten, Wind fegte ueber den leicht herunter gekommenen Hauptplatz und an einem Supermarkt wartete man vergeblich auf Kundschaft – aber man verkaufte uns wenigstens eine Cola.

Ein Waal-Skelett ist alles, was San Carlos derzeit zu bieten hat

Knapp 100 Kilometer durch die Kakteen-Wueste hatte uns diese Erfahrung gekostet – und danach wussten wir: Der Lonely hatte recht. Nicht einmal ein kleines Restaurant war in dem Nest auszumachen, drei vier Ruinen und abgewrackte Palapas-Bars deuteten auf bessere Zeiten hin und wir machten uns schleunigst auf den Rueckweg und auf unsere Zielstrecke in Richtung Loreto.

In Ciudad Insurgentes, ein ebenso staubiges Strassen-Kaff, bogen wir rechts der MEX 1 folgend in Richtung Golf ab und fuhren in die wohl bisher spektakulaerste Landschaft, die an unserem Auto vorbeiziehen durfte.

Wie im wilden Westen - die Berge am Golf, vor Loreto

Nach 40 Kilometern erreichten wir die felsigen Berge, die uns noch vom Golf trennten, und von nun an kamen wir nur noch schleppend voran. Nicht, weil es die Strassensituation nicht anders zugelassen haettes, denn vielmehr weil wir staendig neue, beeindruckende Blicke auf die schroffen Felsen geboten bekamen, die mal Canyon-artig, mal wir Tafelberge in der Landschaft standen, und wir die Kameras kaum mehr wegzustecken wagten.

Der Blick zurueck - Berge, Felsen, Berge...

Fotostopp hinter Fotostopp schlichen wir uns nun der Golfkueste und damit auch Loreto naeher und erreichten in der Daemmerung die aelteste Mision, Cabeza y Madre de las Misiones de las Californias, Loreto.

Loreto ist einer der aeltesten nachgewiesenen menschlichen Siedlungspunkte Californiens und seine Geschichte reicht ueber 12.000 Jahre zurueck. Aber auch in der Neuzeit spielte der Ort mit der ersten gegruendeten Jesuiten-Mision 1697 eine bedeutende Rolle in den Californias, weil von hier aus weitere Misionen aufgebaut wurden und sich die Jesuiten und spaeter die Dominikaner und Franziskaner dieses kargen Landstriches und der Eingeborenen bemaechtigten. Direkt gegenueber der Mision checkten wir in einem wunderbaren und fuer hiesige Preiskonditionen guenstiges Hotel ein und genossen die Sonne hinter den Bergen in der Ferne untergehen. Der Himmel faerbte sich ueber den Felsen goldgelb und ging in ein reines, klares blau nach oben hin ueber.

Die Mision von LoretoGestern dann stand wieder ein kleiner Off-Road-Tag fuer unseren kleinen Sportwagen an, und wir fuhren am Morgen in Richtung Mision San Francisco Javier – eine alte Mision die mitten in den Felsen und Bergen im Hinterland Loretos liegt. Die ersten 16 Kilometer bekamen wir noch Asphalt unter die Raeder, bevor uns der Weg weiter auf Schotter, Staub und Sand fuehrte.

Die Landschaft so beeindruckend wie am Vorabend, nur, dass wir nun mittendrin waren. Ausgetrocknete Flussbetten, abgemagerte Kuehe, die am Wegesgrand „grasten“ und immer wieder nur duerre Straeucher und Buesche ohne Blaetter, vor allem aber immer wieder die gerade in die Hoehe geschossenen Kakteen. Nach zwei Stunden Fahrt erreichten wir eine kleine Oase am Ende der Schotterpiste. Die Strassen der kleinen Siedlung waren frisch gepflastert, es sah geleckt und sauber aus, wie in einem Kurort.

Kakteen am Wegesrand

Mangos, Mangos, Mangos

Hier waren wir angekommen, an der Mision San Francisco Javier. Am Ende der Hauptstrasse des Dorfes, die keine 200 Meter lang war, stand die alte, aus Naturstein gemauerte Misionskirche, vor einem felsigem Hintergrund, inmitten einer kleinen Oase an einem kleinen Baechlein, der sogar noch zu dieser Jahreszeit ein kleines Rinnsal aufwies.

Misión Francisco Javier

Rundherum standen Mangobaeume in voller Frucht und wir erkundeten in Ruhe die Mision und das wenige-Seelen-Dorf. Auch hier waren kaum Menschen unterwegs, vereinzelt zwei drei mexikanische Familien auf Samstags-Ausflug – sonst aber kein Mensch. Der Ort schien zu schlafen. Und man hatte den Eindruck, er wolle auch nie geweckt werden.

Rueckweg ueber die Staubpiste...

..und immernoch: beeindruckende Landschaft.

Auf dem Rueckweg machten wir die ueblichen Fotostopps und bauten so den Tripp von 70 Kilometern doch zu einer vollwertigen Tagestour aus.

Heute morgen verabschiedeten wir uns dann wieder von Loreto und steuerten weiter nach Norden. Die Kuestenstrasse bot abwechselnd immer wieder spektakulaere Berg- und Felspanoramen und dann wieder Blicke auf
das zarte Blau glitzerndem Wassers, dass auf weissem Korallensand in kleinen Buchten sanft hin und her wiegte. Diesem Anblick konnten auch wir nicht lang wiederstehen und machten eine laengere Badepause in einer der paradiesischen Buchten, bevor wir weiter durch Mulegé nach Santa Rosalía fuhren.

Baden in einer idyllischen, ruhigen Golfbucht - Erfrischung in 40 Grad Hitze

Kaum in der Stadt angekommen, war ich suchend auf dem Seitenstreifen langsam hergefahren, hatte neben einem Tope mich an einem Auto ein wenig vorbeigeschoben und schon schnappte die Polizeifalle zu.

Ein Pick-Up der uns entgegengekommen war, wendete unsanft hinter uns, machte das Horn an und folgte uns. Als er so nah war, dass ich sicher war, dass seine Aufregung uns galt, hielt ich an und wartete darauf, was man uns vorzuwerfen hatte. 80 Dollar war die liebliche Forderung der beiden Polizisten, die kaum aelter als ich waren, fuer angebliches Ueberholen auf dem Seitenstreifen. Vater wusste gar nicht so recht, was die Jungs wollten, aber mir war klar – hier kommen wir jetzt nur mit Schmieren raus. Ich bot 200 Peso ohne Quittung an, aber der Bad-Guy-Part der beiden Polizisten draengte nervoes zu mehr. Wir „einigten“ uns auf 300 Pesos ohne Quittung und waren die beiden wieder los. Willkommen in Santa Rosalía dachte ich mir, und: Willkommen in México – so laeuft das eben hier. Und ich kann nicht sagen, ich haette es nicht gewusst….

Mexikanische Grippe: Vida normal!

Posted in Gipfelsturm, Jakob in den Medien, puebla, uni, Viajando! with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 4. Mai 2009 by Jakob

Für alle, die schon geglaubt haben, hier würde kein Artikel mehr erscheinen, weil ich hustend und fiebrig im Bett läge: Nein, es geht mir gut. Es geht uns allen immer noch gut und so wird das hoffentlich auch bleiben.

Nachdem wir ja am Ende der Woche den Viren-Panik-Nachrichten-Zenit erreicht hatten, flauen auch hier die Winde der Aufregung wieder ein wenig ab. Auch, wenn die Influenza doch dazu geführt hat, dass Enora bereits die Koffer packt und bald wieder, ein wenig früher als geplant, nach Hause abreist.

Deshalb hab ich das Wochenende auch fern von Computer und der Stadt verbracht und bin mit ihr noch einmal in den Parque Nacional La Malintzi gefahren, um mit ihr noch einmal den Aufstieg zu wagen und ihn auch fast perfekt zu machen. Am Samstag Abend sind wir aus Puebla raus und sind aufs Land, nach Apizaco gefahren und dort – schau an – lief das Leben doch bedeutend lebendiger, als es in den vergangenen Tagen in Puebla der Fall war. Nur vereinzelt Menschen mit Cubrebocas, also Mundschutz, die Tacostände auf den Strassen in Betrieb und viele Menschen auf den Strassen.

Wir quartierten uns in ein günstiges Hotel ein und brachen am Sonntag früh zeitig auf, um den Malinche (4460m) in Angriff zu nehmen. Für mich bereits das dritte Mal. Das erste Mal war ich allein heraufgerannt, das zweite Mal hatte ich meine WG, oder zumindest einen kleinen Teil davon, bis auf die Spitze geführt und weil Enora eben das letzte Mal frühzeitig abbrechen musste, wollten wir es jetzt noch einmal in Ruhe versuchen. Und das taten wir dann auch am Sonntag.

Nach einem Frühstück mit Quesadillas führte uns der Weg zunächst sanft bergauf, bis es nach einer guten Stunde etwas steiler wurde. Aber je steiler es wurde, desto besser kamen wir mit dem Laufen und mit dem Atmen auf der Höhe zurecht.Wir machten viele Pausen und suchten uns für das schwierigste Stück einen längeren, sanfteren Aufstieg, der uns allerdings auch mehr Zeit kostete. Und so entschieden wir uns dann doch, angesichts aufziehender, dunkler Wolken und fortgeschrittener Zeit, den Aufstieg keine 200m unter dem Gipfel auf dem Grat abzubrechen, die Aussicht noch ein wenig zu genießen und umzukehren. Nach genau zwei Stunden erreichten wir wieder den Ausgangspunkt und erreichten geradeso den letzten Collectivo zurück nach Apizaco. Dort setzten wir uns in den nächsten Bus nach Puebla und schliefen die Nacht wie Könige. Was Frischluft und Körperertüchtigung nicht alles auslösen können…

Heute dann ging es für Enora ans Packen. Auf ihrem Bett stapeln sich ihre Sachen und sie muss entscheiden, was sie mit zurücknehmen möchte, und was sie dalassen kann/sollte. Und das tut sie nun seit dem Morgen.

Morgen hat sie ihren letzten Tag in Puebla und am Mittwoch Morgen geht es für sie direkt von Puebla aus heimwärts. Schade und traurig, aber für sie wohl die sinnvollste Entscheidung.

Ab Donnerstag soll das Uni-Leben wieder normal weitergehen – viel bleibt nicht -ich habe Donnerstag eine Veranstaltung und dann nocheinmal in der kommenden Woche vier Tage – und dann war es das mit dem akademischen Aufenthalt in Mexiko. Mir selbst bleiben dann noch zwei Monate in Mexiko, in denen ich hoffentlich noch mindestens drei Besucher durchs Land führen kann.

Die Grippesituation scheint sich stabilisiert zu haben und auch die Nachrichtenlage wird zunehmendst besser. Viele Menschen zeigen inzwischen Ermüdungserscheinungen mit den Cubrebocas und so verschwinden auch sie schon wieder aus dem Straßenbild. Scheint also alles ein einwöchiger Albtraum gewesen zu sein. Hoffentlich.

Am Wochenende hatte ich eifrig Korrespondenz mit meinen alten Kollegen vom Radio. Ich habe mehrere Interviews zur Situation vor Ort gegeben und ich muss sagen, dass vieles von dem, was ich berichtet habe, schon gar nicht mehr so akut zutrifft. Die Lage ist, wie schon gesagt, deutlich ruhiger, als am Freitag, als ich die Interviews gab, und wir sind alle vorsichtig optimistisch. Trotz allem gibt es hier zwei weitere Interviews zum Nachhören.

1: RADIO PSR – Themen die Sachsen bewegen

2: MDR Sputnik 360 Grad

Nordmexico-Trip 1 – Los Mochis-Creel

Posted in mexico city, pacifico, Viajando! with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 28. Februar 2009 by Jakob

sn859854So, nach über einer Woche komme ich nun endlich dazu, auch hier einen längeren Bericht über unsere Tour mit Norman, Sally und Enora im Norden Mexicos zu verfassen. Unsere Reise startete, wie ich schon im vergangenen Artikel angekündigt hatte, mit Enora und mir auf den Weg nach DF, wo wir gegen 6 unsere beiden deutschen Gäste erwarteten. Nachdem die beiden bereits unfreiwillig in Madrid 24 Stunden hängen geblieben waren, erwarteten wir sie zunächst pünktlich am Aeropuerto Internacional in Mexico Stadt. Aber als der Flieger aufsetzen sollte, verschwand er erstmal von den Bildschirmen. Seltsam, keine Verspätung, einfach weg. Enora suchte einen Iberia-Schalter auf, um mehr Infos zu bekommen, und nach einer halben Stunde war er wieder auf dem Bildschirm und wurde mit 2 Stunden Verspätung erwartet. Also landeten die Beiden letztenDer Nevado de Toluca aus dem Flugzeugdlich um halb 8 und wir konnten sie eine halbe Stunde später in Empfang nehmen.

Wir zogen dann mit der Metro in die Stadt, Kurs auf Katinkas WG, eine ehemalige Mitbewohnerin aus der 15 in Puebla, die uns für die Nacht beherbergen wollte. Die WG hat 9 Mitbewohner und bekam im Laufe des Abends noch mindestens 20 Besucher/Freunde hinzu und so kamen wir erst recht spät zur Ruhe. Aber letztendlich sogar in einem einzelnen Zimmer für uns vier.

Anflug auf Los Mochis - links von uns der PazifikAm Samstag klingelte dann schon um 6 Uhr der Wecker und wir verließen die noch ruhig-liegende Wohnung im Morgengrauen. Am Flughafen checkten wir bei Interjet ein und frühstückten noch ein wenig. Dann ging es pünktlich um neun Uhr in die Luft und wir schwebten über den Nevado de Toluca (4650m) in Richtung Norden nach Sinaloa an den Pazifik. In Los Mochis landeten wir auf einem klitzekleinen Flughafen und die Landschaft hatte sich bemerkbar verändert: Wüste, grau, kaum Bäume, karge Berge am Horizont und einige Felder, die offenkundig den Luxus der Bewässerung genießen durften und von daher in saftigem grün standen.

Enora bei der Ankunft in Los MochisWir sprangen in ein völlig überteuertes Taxis, dass gleichzeitig auch die einzige Möglichkeit war, vom Flughafen in die Stadt zu kommen. Ein leider weit verbreitetes Phänomen in Mexico, dass die Taxislobby in vielen Städten zu verhindern wusste, dass es öffentlichen Nahverkehr zu Busbahnhöfen oder Flughäfen gibt, die irgendwo in der Pampa sind, und Touristen und Passagiere die willkürlich festgelegten Preise bezahlen müssen, wenn sie denn nicht stundenland laufen wollen.

Meiner, Norman, Sally und Enora am Bahnhof von Los MochisLos Mochis hatte an sich nicht viel zu bieten, wir checkten in ein Hotel im Stile der 70er Jahre ein und machten uns auf Erkundungstour zum Bahnhof und später nach Topolobampo an die Pazifikküste, um das Meer zu sehen. Der Bahnhof lag ruhig und verlassen in der Staubwüste außerhalb der Stadt und ein einzelner Sicherheitsmann bewachte den Eingang der Bahnhofshalle, die nur früh am Morgen, wenn der CHEPE startet (CHEPE= CH-P= Chihuahua al Pacifico-Zug) und spät abends, wenn die beiden Züge aus Chihuahua (Primera Clase und Segunda Clase) eintreffen Leben eingehaucht bekommt.

Pelikane am Pazifik in SinaloaAlso schossen wir ein/zwei Bilder und fuhren mit dem nächsten Bus an den Pazifik, der mich zunächst mit seinem grauem Strand und flachem, wellenlosem Wasser an den mexikanischen Golf erinnerte. Dort, wo ausschließlich mexikanische Familien vereinzelt herumschlenderten, aßen wir und spazierten ein wenig am Strand entlang, bevor wir wieder am Abend nach Los Mochis fuhren und früh ins Bett fielen. Denn am nächsten Morgen sollte es schon wieder früh losggehen.

Der Trip Teil 1 in einer Dia-Show

5:30 Uhr standen wir am Sonntag Morgen auf, und schnappten uns den nächsten Colectivo zur Estación. Dort hatte der Erste-Klasse-Zug Los Mochis bereits noch in der Dunkelheit verlassen und wir stellten uns mit ausschließlich mexikanischen Passagieren, die mit ihren Cowboy-Hüten original zur Landschaft passten, in die Schlange, um unsere Tickets für den heiß-ersehnten Zugtrip vom Pacifico nach Chihuahua aCHEPE - Zweite Klasse am Bahnhof von Los Mochism Schalter zu kaufen.

Als der Uhrzeiger sich bedrohlich der Abfahrtszeit näherte (7 Uhr), schickte die Ticketschalter-CHEPE-Fahrkarten-Verkaufsfrau uns weg und meinte, wir sollten die Tickets im Zug kaufen. Sie hatte ohnehin für den Verkauf eines einzelnen Tickets jeweils mindestens 3 bis 5 Minuten gebraucht, und so schien diese Lösung auch sicherer, als mit ihr das eher langwierige Geschäft abzuschließen.

Also stiegen wir in einen der grün-rot angestrichenen Waggons und ließen uns vom Schaffner einen Platz zuteilen. Inzwischen schob sich die Sonne über den Rand des Horizontes, und als diese sich vom Rand des Horizontes löste und die ersten Sonnenstrahlen flach über das Land schickte, setzte sich unsere Lokomotive lärmend in Bewegung. Und es ging los.

Langsam zog das flache Land an uns vorbei, die Morgensonne tauchte es in ein warmes, rötliches Licht, und die Strecke führte uns zunächst durch Felder. Langsam schob sich der CHEPE durch das Land, und Landschaft in Sinaloa - Berge am Horizontwir hatten zunächst das Gefühl, dass man nebenher laufen könnte. Ich begann hier und da, neben den selbstverständlichen Digibildern, Videos aufzunehmen, weil ich in Kürze gern ein Video hier einstellen möchte, dass die Fahrt komplett von Los Mochis bis Creel bebildern soll.

Der Zug bestand aus fünf Waggons, die rot bepolsterte, weiche und angenutzte Sitze hatten und mit einer Klimaanlage auf frische Temperaturen heruntergekühlt wurden. Zwischen den Waggons waren die jeweiligen Türen zweigeteilt, und den oberen Teil konnte man aufmachen. Und so konnte man während der Fahrt fast das Gefühl bekommen, draussen zu stehen. Ein Bistro-Wagen teilte den Zug in genau zwei Hälften, und auf einem karierten A4-Blatt standen handschriftlich die Öffnungszeiten, mit einem Tesa an die Wand über die Bar geklebt. Der Bar-Mann schwatzte bevorzugt mit den Schaffnern und mit den Sicherheitsleuten, die mit Maschinengewehren auf dem Rücken sich Trocken und karg - wir schnaufen bergauf in die Sierra Madrewahleise wichtig machten, oder faulenzend für ein abschreckendes Bild sorgten. Einer jener schwer-bewaffneten Gesellen kam recht bald zu uns und fragte, woher wir kämen, wohin wir führen und was wir so trieben. Allerdings mehr aus persönlichem Interesse, als aus Sicherheitsaspekten heraus, und außerdem, wie wir später mitbekamen, um uns bereits ein Hotel in Creel aufzuschwatzen, in dem er angeblich vor einiger Zeit mit seiner Familie ein paar tolle Tage verbracht hätte. Als später weiteres Zugpersonal mit den gleichen Visitenkarten bei uns auftauchte, schien uns die Familien-Urlaubsgeschichte nicht mehr glaubwürdig. Wir entschieden uns, dieses Hotel auf jeden Fall zu meiden und die Verkaufsstrategie, die wahrscheinlich ein findiger Hotelbesitzer mit dem CHEPE-Personal abgekatert hatte, nicht zu unterstützen.

Begeistertes Photographieren - Normi fällt fast aus dem ZugNach wenigen Stunden Fahrt veränderte sich allmählich die Landschaft, die an unserem Fenster vorbeizog. Die Felder wurden weniger, bis sie ganz verschwanden und das Land wurde karger. Gelbes, verbranntes Gras und Bäume ohne Blätter zogen draussen vorbei, dazwischen immer wieder Kakteen und die Berge begannen sich zunehmend weiter in die Höhe zu recken. Häufig gekrönt von schroffen Felsen, auf denen ebenso wenig wuchs.

Je weiter wir in die Sierra mit dem Zug eindrangen und uns Höhenmeter um Höhenmeter langsam schnaufend nach oben arbeiteten, um so spektakulärer wuDer CHEPE schraubt sich in die Höhe - und überquert immer wieder Tälerrde das, was an uns vorbeizog. Die Berge wurden höher und höher, die Strecke schlängelte sich schmal durch die Landschaft, mal eng an den Hang einer Schlucht gepresst, mal über atemberaubend hohe Brücken, die uns einen Blick in Wasser gefüllte Täler ermöglichten, bevor wir mit dem Zug in den nächsten Tunnel eintauchten.

Am Nachmittag hatte sich die Landschaft gänzlich in die Kulisse eines Westerns oder Indianerfilms verwandelt. Die Schluchten wurden schroffer, In 360 Grad-Windungen gewinnt der CHEPE schnell an Höheenger und tiefer, die Felsformationen standen schnurgerade und wie Wände in der Landschaft. Ausgetrocknete Flußbetten durchzogen kleine, zart bewaldete, aber trockene Täler und hier und da hatte die Zivilisation ihre Spuren in Form von einfachen Holzhäusern oder urigen Ranches hinterlassen.

Gegen 4 rollten wir in Divisadero ein. Divisadero – das ist DER Aussichtspunkt für die Barranca del Cobre – die Kupferschlucht. Keine 1Tarahumara-Indianerin versucht ihre geflochtenen Körbe an die Zugpassagiere zu verkaufen00 Meter vom Bahnhof, der von Verkaufsständen mit Essen und Handwerkskunst der Tarahumara überflutet ist, steht man am Rande der Schlucht und blickt in 1800 Meter in die Tiefe in das weit verzweigte Schluchtensystem, das die beiden Flüsse Otero und Urique über die Jahrtausende in die Landschaft gegraben haben. Der Canyon ist über 50 Kilometer lang und gilt als einer der größten Nordamerikas – größer, tiefer und länger als der Grand Canyon. Der Blick schweift über die kilometerweite Schlucht bis er am anderen Ende wieder auf schroffe Felsen trifft und dort die Schlucht mit den Bergen der Sierra Madre Occidental wieder Eins wird. Die Abendsonne ließ die Luft diesig erscheinen und man konnte zuweilen nicht bis zum Boden schauen. Ein faszinierendes Panorama, dass sich dort vor uns erschloß.

Barranca del Cobre - von Divisadero aus gesehenLeider blieb uns bei diesem kurzem Zwischenstopp nicht viel Zeit, den Blick zu genießen, und wir schossen nur erste Fotos, um am Montag Nachmittag mit Ruhe zurückzukehren.

Bald setzte sich unser Zug wieder in Bewegung und eine Stunde später kamen wir in Creel an. Die „Stadt“ erinnerte mich zunächst an San Carlos de Bariloche in den Anden Argentiniens. Häuser einer Bergstadt, spitze Dächer, holzverkleidet. Klein und beschaulich zieht sich der Ort an den Schienen des 1907 eingeweihten CHEPE entlang.

Wir schafften es, den Hotelhäschern zu entkommen und suchten uns ein kleines Hotel im Zentrum auf eigene Faust. Nach einem ausgiebigem Abendessen, in einem Restaurant, dass in der nächtlichen Frische glücklicherweise über einen entfachten Kamin verfügte, fielen wir in unsere Betten. Reisen kann anstrengend sein.Der CHEPE rollt weiter -wir bleiben. In Creel.

Und lesen auch. Und Blogschreiben ebenso. Deshalb mache ich hier fürs Erste Schluss und reiche morgen den zweiten Teil der Reise nach. Bis dahin, buenas noches!

PSs:

PS: Bald folgt auch das CHEPE-Video. Ich brauch nur die Zeit, es zu schneiden.

PPS: Stefan, Maike, Jonas, Gunnar: Was ein geiles Geschenk! Ich war den Tränen nahe. Ich freu mich, Euch wiederzusehen – und mit Euch auf dem Kreuzberg oder dem Anleger ein Bierchen zu genießen! Kriegt auch gleich noch ne Mail.

PPPS: Mehr Bilder zum ersten Teil der Nordmexiko-Reise gibts hier!

PPPPS: Normi hat seit heute sein eigenes Zwitschergewitter zur Mütterberuhigung auf der Reise ohne mich. Wo? Hier in der rechten Seitenleiste unter meinem Twittergewitter und hier komplett.

La Malintzi – oder wie ich meine WG in die Berge zog

Posted in Gipfelsturm, puebla with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 22. Januar 2009 by Jakob
La Malinche Gipfelsturm der Erste (Okt. 2008 ) mit Hinweisen zum Aufstieg

La Malinche - diesmal mit SchneeEs ist nun schon das zweite Mal für mich gewesen, dass ich den Gipfelsturm auf La Malinche (4.461m) gewagt und geschafft habe. Allerdings war ich diesmal nicht allein unterwegs.

Nach unserer kleinen Sauf-Idee am vergangenen Wochenende mit meiner ehemaligen chilenischen Mitbewohnerin und Enora, haben wir es am Sonntag dann tatsächlich geschafft, die halbe 15 zu aktivieren und zu einem zweitägigen Ausflug auf La Malinche zu überzeugen. Ein gute Idee war das allemal, sind doch fast alle Mitbewohner nun neu und so bot sich damit auch eine feine Gelegenheit, sich außerhalb des Hauses kennenzulernen.

Taehla, Pedro, Agos)Ich hatte am Nachmittag schnell im Centro Vacacional La Malintzi angerufen und nachgefragt, ob sie freie Hütten hätten – und yesss – sie hatten! Das Centro Vacacional ist auf gut 3.000m Höhe und am Eingang des Nationalparks gelegen und hat eine Menge Hütten auf einem wirklich gutem Standart, die sich vor allem für einen Besuch in der Gruppe anbieten. Denn die kleinsten haben 6 Betten und die größeren 9 – und die besser ausgerüsteten verfügen sogar über eine komplett eingerichtete Küche.

Also schlurften wir mit unseren Rucksäcken zum Micro und schnappten uns am CAPU den nächsten Bus nach Apizaco. Ich hatte eigentlich am frühen Nachmittag losziehen wollen, um mit den Jungs und Mädels noch ein wenig über das Ferienkzentrum am Abend zu laufen, aber wie es nun mal so mit spontanen Ideen ist, braucht man eine Menge Zeit, alle davon zu überzeugen, dass es sich um eine gute Idee handelt und so kamen wir erst gegen vier in die Spur.

Ich und Pedro beim Kamin entfachenIm Dunkeln erreichten wir schließlich die Hütten und die nette Dame in der Rezeption hatte sich glücklicherweise meinen Namen behalten. Wir nahmen einen günstige Hütte ohne Küche und machten uns auf zum Abendessen in ein kleines „Restaurant“, dass am Eingang des Ferienzentrums Quesadillas und Tacos anbietet. In der angeschlossenen Tienda erstanden wir dann noch ein paar Cervezitas und Feuerholz und machten uns schließlich auf den Rückweg in die Hütte. Pedro, mein neuer kolumbianischer Mitbewohner und ich kümmerten uns um den Kamin und später spielten wir alle bei einem gemütlichem Knäckerchen en Brettspiel, dass wir gerade erstanden hatten.

Jakob M alias McGyver - Würfelschnitzereien im FeuerAls das keinen Spaß mehr machte, brachte ich der Runde Lügenmäxchen bei. Doch bevor wir hier zur Tat schreiten konnten, verwandelte ich mich in McGyver, zog mein Schweizer Messer heraus und schnitzte in relativ kurzer Zeit einen zweiten Würfel aus dem Feuerholz und brannte ihn mit der glühenden Messerspitze Augen ein.

Gegen Mitternacht war unser Feuerholz aufgebraucht und wir alle schlupften in die Betten. Vom Plan, den Sonnenaufgang auf La Malinche mit der Truppe zu erleben, war ich bereits vorher abgerückt, weil wir nicht über genügend Taschenlampen für einen nächtlichen Aufstieg verfügten und außerdem fast alle, außer mir, noch nie einen Berg dieser Höhe erkraxelt hatten.

Pedro, Romasn, Agostina, Enora, Taehla und meiner im Vordergrund am Start zur BesteigungAlso klingelte der Wecker um 6 Uhr und um 7 Uhr machten wir uns auf den Weg. Leider hatten wir bereits nach einer knappen Stunde die ersten Verluste zu beklagen. Agostina hatte bereits in der Nacht Probleme mit dem Herz, wovon ich nichts wusste, was sie aber dann im Aufstieg mitteilte. Enora machte ebenso die Höhe zu schaffen, und die beiden entschieden (gegen ihren Ehrgeiz), umzudrehen und nicht mit aufzusteigen. Ich zog weiter mit Taehla (neue dt. Mitbewohnerin), Roman (neuer dt. Mitbewohner) und Pedro. Der Weg war steil, wie das letzte Mal, und wir stiegen gemächlich und langsam der Spitze entgegen. Im steilsten Part außerhalb der Baumgrenze, kamen wir nicht besonders schnell voran, weil wir immer wieder Verschnaufpausen einlegten. Ständige Begleiter - die drei Hunde vom Ferienzentrum wagten den Aufstieg mit uns bis knapp unter die SpitzeDieser Part kam mir bei diesem Aufstieg wesentlich einfacher, als bei meinem ersten Aufstieg vor, weil der Untergrund nicht mehr weich und sandig, sondern leicht feucht bis gefroren war. Ach ja – da war noch was. Das letzte Mal bin ich im Oktober rauf, dass war knapp nach dem Ende der Regensaison in Mexico und der Aufstieg war frei. Diesmal hatte man uns gewarnt, der Aufstieg könnte kompliziert werden, weil La Malinche schneebedeckt sei. Ich hatte also damit gerechnet, bereits unter der Spitze umzukehren, falls es die Konditionen nicht zulassen sollten. Ich muss dazu sagen, dass ich mir dessen auch relativ sicher war, waren doch meine Mitstreiter in Sneakern und Chucks unterwegs – nicht gerade das richtige Schuhwerk, für diese Regionen.

Das Ziel vor Augen - die Spitze in 4.461mAber wir versuchten es und kämpften uns immer weiter nach oben. Auf rund 4.200m kamen wir in den Schnee, aber es war nicht besonders viel. Das Vorankommen war weder beeinflusst noch beeinträchtigt dadurch. Auf dem Sattel ließen wi Taehla zurück, weil sie an ihre Grenzen gelangt war und die restlichen 200 Höhenmeter nicht mehr kämpfen wollte. Dennoch war es eine reife und beachtliche Leistung – war es für sie mehr oder minder der erste Alpin-Ausflug in ihrem Leben. Dank intensiver Mittagssonne fiel es ihr auch nicht schwer, siech auf dem Sattel auszuruhen und dort auf unsere Stolz ragt der höchtse Berg Mexicos, Citlaltépetl (5.700m), hinter La Malinche hervorWiederkehr zu warten. Mit Pedro und Roman erreichte ich schließlich den risikoreichsten Part des Aufstiegs. Es galt knapp 100 Höhenmeter auf Felsen mehr kletternd zurückzulegen – und diese waren zudem dann doch vereist und teils schneebedeckt. Doch in aller Ruhe meisterten wir auch diesen Teil und feierten nach 6,5 Stunden Aufstieg endlich den Gipfelerfolg auf der SPitze. Es hatte sich gelohnt: Die beiden Jungs waren überglücklich, sich von mir letztendlich doch für das Abenteuer begeistert haben zu lassen, hätten sie den Montag doch eigentlich in der Uni verbringen sollen. Aber ich hatte versprochen, dass sie es nicht bereuen würden, wenn sie die Uni gegen La Malinche eintauschen würden. Und auch für mich hatte sich der zweite Gipfelsturm aufs Neue gelohnt: Die Aussicht hätte besser nicht sein können, im Gegensatz zu meinem ersten Aufstieg, kein Wölkchen am Himmel und eine Sicht auf alle hohen Vulkane Méxcios. Genial – atemberaubend – beeindruckend!

Geschafft - Roman, ich und Pedro auf der SpitzeNach einer halben Stunde Gipfelknipserei, ohh und ahh-Rufen und „impressionante“-sagen machten wir uns an den Abstieg. Der Kletterpart stellte sich als glatt und unbequem heraus, aber ohne Stress und mit viel Ruhe bahnten wir uns unseren Weg nach unten. Auf dem Sattel sammelten wir Taehla ein, die sich bei einem Mittagsschläfchen einen Sonnenbrand eingefangen hatte und wir rutschten die nächsten hundert Höhenmeter halb gleitend, halb absteigend über die Sandpiste nach unten. Nach zwei Stunden hatten wir schließlich wieder das Centro Vacacional erreicht.

In der Sonne weckte ich Agostina und Enora, die den Tag an der Sonne verbracht hatten. Gemeinsam stopften wir uns alle erneut Quesadillas rein und wollten auf den Bus zurück warten. Während wir aßen, sprach uns ein Guide an, der den Tag ebenso an La Malinche verbracht hatte und bot uns, ins Gespräch gekommen, an, uns in seinem Van mit nach Puebla zu nehmen. Nach einer Runde Ablehnen-aus-Höflichkeit sagten wir zu und er brachte uns an die Stadtgrenze von Puebla heran, weil er weiter nach DF fuhr.

Aussicht auf Popocatépetl und Ixtacihuatl von La Malinche ausAlles in allem waren wir am Abend wohl alle ordentlich geschafft und nach einem leckeren Essen, einem Bierchen und einer heißen Dusche fiel ich schließlich friedlich in mein Bettchen.

Auch den anderen hatte unserer Gipfesturm sehr gut gefallen, wenngleich Agostina und Enora ein wenig traurig-enttäuscht waren, dass sie nicht mit hatten aufsteigen können. Aber ich sag: Es muss ja nicht das letzte Mal gewesen sein.

Ein Wort zu meinen Füßen: Beim vorangegangenen Aufstieg hatte ich mir in meinen Raichles an den Hacken ordentliche Blasen gelaufen, die mich dann eine weitere Woche nervten. Ich hatte dies diesmal versucht, mit den guten Compeed-Pflaster zu verhindern und davor noch nicht so recht an ihre Wirkung geglaubt: Und ich muss sagen: Geile Schei*e! Ich hatte nicht den Ansatz einer Blase an meinen Füßen und fühlte mich schon am Dienstag wieder bereit, in meine Wanderschuhe zu steigen. Eine geniale Erfindung, diese Compeed-Pflaster! Das musste noch gesagt werden, eben weil es gut ist. Ich habe diese Pflaster ja zuvor in unserem Trekkingladen in Bonn verkauft, und immer gesagt, dass sie genial sind, weil es die Kollegen behaupteten. Jetzt weiß ich: Sie hatten recht und ich habe beim Verkauf nie gelogen 🙂 !

PS: Dieser Artikel wurde (leider) nicht von Compeed finanziert. 😦

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