Archiv für ciudad de mexico

Tranquil.

Posted in mexico city, Viajando! with tags , , , , , , , on 18. Februar 2010 by Jakob

Früh ins Bett und lange schlafen, so klingt nicht nur Urlaub, so schaut auch derzeit mein kleiner mexikanischer Alltag aus. Es ist wunderbar. Im Allgemeinen nutze ich die Zeit, ein wenig durch altbekannte Stadtviertel zu schlendern und immer wieder bemerken, dass sich nicht viel verändert hat während meiner Abwesenheit. Kleinigkiten, ja, aber im Großen und Ganzen fühl ich mich doch hier in DF ziemlich zu Hause. Auch wenn die Metro inzwischen unverschämte 3 Peso kostet (vorher 2, Kurs 1€:18PES).

Vergangenes Wochenende konnte ich dann Enora mal ein wenig aus ihrem Praktikum loseisen, in dem sie ziemlich viel zu tun hat und wir setzten uns in einen Primera Clase-Shuttle um in DF in Richtung Bundesstaat Guanajuato zu verlassen, Ziel: San Miguel de Allende. Mein Bruder lag mir seit anderthalb Jahren in den Ohren, dass ich diesen Fleck mexikanischer Erde unbedingt besuchen müsste, mein Vater wollte es ebenso, aber mit ihm schaffte ich es nur bis Guanajuato und diesmal: Fülle ich die Lücken, die ich noch habe.

Mitten in der Nacht kamen wir in dem kleinen verträumten und kolonialen Städtchen in den Hügeln an, liefen durch die dunklen Straßen auf der Suche nach einer Herberge und fanden sie am Ende auch glücklicherweise.

Am Samstag schlenderten wir dann den ganzen Tag durch die malerischen Sträßen und Gassen der Stadt, hinauf die Hügel, hinab die Hügel, immer wieder in wunderbare kleine Lädchen voller Handwerkskunst hineinschauend genossen wir den Tag. Die Ruhe. Die Abwesenheit von Verkehr  und Stress. Die Abwesenheit von Mexico Stadt. San Miguel de Allende genießt aber nicht nur den Ruf, ein koloniales, wunderschönes und entspanntes Städtchen in den Hügeln Guanajuatos zu sein, es wir auch zuweilen abwertend als die Gringo-Hochburg Mexicos bezeichnet. Viele Amerikaner haben sich seit den 70er Jahren hier niedergelassen, viele kauften sich die damals kurz vor dem Verfall stehenden kolonialen Häuser, Haciendas und städtische Gebäude und möbelten sie für vergleichsweise wenig Geld wieder auf, um hier ihren Lebensabend, oder ihre Künstlerlaufbahn zuverbringen. So hört man auf den Strassen auch viel Englisch, es sind wenige Backpacker unterwegs, der Tourismus ist gehobener und älter. Und den Preisen in den Lädchen ist anzumerken, dass die Zielgruppe ein volles Portemonaie hat.

Und was sicherlich den schlechten Ruf begünstigt, sind Läden, in denen man gar icht erst mit mexikanischer Währung zu tun haben möchte, sondern gleich darauf hinweist, dass alle Preise sich slebstverständlich in US$ verstünden. Auch für uns Grund genug gewesen, solche Läden gar nicht erst zu betreten. Aber lassen wir diese Randerscheinung, denn das Städtchen bleibt bei allem malerisch – und ohne das Geld seiner neuen Einwohner ginge es ihm andererseits sicherlich auch nicht so gut.

Nach einem leckeren Frühstück gaben wir der Entspannung den Rest und suchten die Thermalquellen, die unweit San Miguels in den Hügeln liegen, auf und genossen den halben Tag im warmen Wasser liegend.

Am frühen Abend kehrten wir zum Busbahnhof zurück und fuhren mit dem letzten Bus zurück in die Stadt der Hektik, der verstopften Strassen und der überfüllten Metros.

Seitdem geht Enora wieder ihrem Pratikum und ich meinen Erinnerungstouren nach, lese viel und warte jetzt darauf, dass die Sonne wieder rauskommt. Seit gestern regnet es hier und da macht es nicht wirklich Spaß, in Mexico spazieren zu gehen. Deshalb hatte ich mit Lula (argentinische Mitbewohnerin aus der famosen 15 in Puebla) unseren geplanten Spaziergang in Chapultepec kurzerhand in einen Museumbesuch umgewandelt. Das MUAC (Museo Universitario Arte Contemporáneo) stand auf dem Plan, ein erst kürzlich eröffnetes Museum auf dem Gelände der UNAM, dass allerdings vielleicht doch noch besser ein wenig mit der Eröffnung gewartet hätte – bislang stehen zwei Ausstellungsräume zur Verfügung, es wird noch gehämmert, geklopft und gemalert, während in den Räumlichkeiten eine etwas dürftige Videoinstallation zu sehen ist. Aber gut, wenn es einmal wirklich fertig ist, lohnt sich der Besuch bestimmt. Immerhin hatten sie bei unserem Besuch nur einen Bruchteil des Eintrittsgeldes genommen. Fair enough.

Morgen geht es mal wieder nach Puebla. Ein weiteres Revival unserer Wg steht ins Haus. Bei einer unserer ehemaligen Mitbewohnerinnen sind wir zur Parrillada eingeladen – Grillen, Feiern, Trinken – und dann zieh ich weiter ans Meer – an meinen lugar favorito!

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México, DF – una semana de locura

Posted in Adios México, mexico city, Viajando! with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 10. Juni 2009 by Jakob

Der Bahnsteig ist brechend voll, nur noch in der Mitte kann man sich zu einer Stelle durchschieben, von wo aus man in die Metro einsteigen möchte. Oder besser: Von wo aus man in die Metro reingepresst werden möchte. Ich bin in Pantitlan, eine Metro-Endstelle am Ostende von DF und auf dem morgendlichem Heimweg vom Aeropuerto Internacional Benito Juárez, wo ich gerade Daniel wieder in einen Flieger über New York nach Frankfurt gesetzt habe.

Eine Metro fährt ein, und die menschliche Masse auf dem engen und völlig überfüllten Bahnsteig kommt in Bewegung. Ich lasse mich in Richtung eine der aufgehenden Türen schieben, komme so stark ins Gedrängel, daß ich selbst nun nicht mehr über Richtungsänderungen bestimmen kann, hoffe, Metro in DF - hier in einer leeren Stationdass ich nicht nur an die Wand der Metro neben der Tür gedrückt werde, schiebe ein wenig nach links und komme in den Strudel, der sich wie eine einzige zusammenhängende Masse ins Innere der Metro ergießt. Drinnen schiebt es weiter – nun von außen – alle wollen irgendwie mit – aber auch der Metro-Waggon hat nur eine begrenzte Größe. Als die Glocke zum Türen schließen schellt, bin ich erleichtert, wenn auch sich der Druck von allen Seiten nicht ändert. Eine Alte neben mir fordert mich auf, meine Arme aus meinen Hosentaschen zu nehmen und sie nach oben über die Köpfe zu halten, damit sie besser stehen kann. Ich kann nicht, weil ich sie unter dem Druck der anderen Passagiere nicht bewegen kann. Und ich will nicht, weil man so viel Druck auf allen Körperstellen hat, dass wer auch immer nur wollte mir mit Leichtigkeit meine Geldbörse aus meiner Hosentaschen rauben könnte, und ich es nicht annäherungsweise mitbekommen würde. Nach anderthalb Stunden Stoßzeit-U-Bahn-Fahren und im festen Glauben, dass Sardinen in ihrer Büchse alle Freiheit der Welt haben, komme ich endlich wieder in San Angél an – in der Wohnung von Bernhard und Paola, wo ich am Morgen noch mit einem Taxi in Richtung Flughafen gestartet bin; Morgens Metro fahren in einer 20 Millionen Stadt, wo das Ticket 2 Peso kostet, eine Erfahrung, die ich allerdings kein zweites Mal brauch.

Ich bin durchgeschwitzt und brauch eine Dusche.

IDaniel und ich vor der Batman-Achterbahn. Photo: Una Mexicana.ch war seit Mittwoch Abend mit Daniel bei Bernahrd eingezogen und wir wollten seine letzte Woche hier im Großraum DF verbringen. Eine Woche DF, das klingt viel – aber an Langeweile ist nicht zu denken. Nachdem wir in Veracruz ein wenig Kultur und Geschichte gemacht haben, hatten wir es am Donnerstag auf Spaß und Spielerei abgesehen. Wir fuchsten uns in den Westen der Stadt zum Six Flags Freizeitpark und sparten mit einer leeren Cola-Flasche in der Hand einhundert Peso beim Eintritt. Seltsame Promotions, die Six Flags ab und zu drauf hat.

Den ganzen Tag jagten wir über steile und kurvige Achterbahnen, gaben uns aus über 60 Metern im freien Fall der Schwerkraft hin und ließen uns mit weit über 100 kmh über hölzerne und stählerne Schienen schießen. Adrenalin war garantiert und Spaß – ja den hatten wir auch. Vor allem bei einer Achterbahn, die uns erst vorwärts zwei Loopings passieren ließ und uns dann auf eine Rampe schoß, um von dort aus die gesamte Fahrt noch einmal rückwärts zu erleben. Es war großartig.

Auf dem Torre LatinoamericanaUnd so stand für Freitag dann an, ein wenig die Stadt kennenzulernen und ein wenig auf Streifzug durch das historische Zentrum von Mexiko Stadt zu wandern. Wir hatten Glück mit dem Wetter und der Sicht – auf dem Torre Latino präsentierte sich uns in großer Entfernung der schneebedeckte Gipfel des Ixtazíhuatl, der bis dahin sich vor Daniel erfolgreich versteckt hatte und die vergangenen Wochen sich in Wolken gehüllt hatte.

Ein Besuch im Präsidentenpalast war dann auch für mich wieder ein neuer Punkt – und ein lohnenswerter.

Der Präsidentenpalast von DF

Der Innenhof des Palacio Nacional ist gesäumt von unbeschreiblich großen Murales, als Wandbildern, die Diego Rivera in den 40er Jahren dort an die Wände brachte. Im kommunistischen Stil sind Marx und Engels allerorten präsent und die gesamte Art zu Malen,Die Geschichte Mexikos als Mural von Diego Rivera im Präsidentenpalast. erinnerte mich sehr an die Bilder in meiner Fibel in meinen ersten zwei Schuljahren, als es noch Pioniere gab, aber ich nicht zu ihnen gehörte. Für Daniel wurde seine gesamte Reise damit schon fast zur Themenreise, hatte er noch wneige Tage zuvor Rivera-Murales im Rockefeller Centre in New York bestaunen dürfen. Am Abend trafen wir uns mit Bernhard auf ein Freitag-Abend-Bier und gemeinsam beschlossen wir den Tag ganz mexikanisch in der Arena México bei einem Lucha Libre-Kampf.

Samstag hatten wir dann wieder die Natur auf den Plan gehoben. Der Nevado de Toluca ist der 4. höchste Berg/Vulkan Méxicos und liegt rund 80 Kilometer westlich voMexiko Sttadt. Am Kraterrand des Nevado - auf knapp 4700mBernhard war, ähnlich wie wir beide, noch nie auf der Spitze dieses Berges, der einen beeindruckenden Krater mit zwei Lagunen in seiner Mitte hat und so schnappten wir uns das Auto und fuhren nach Toluca. So richtig sportlich wurde es allerdings kaum. Denn der Nevado de Toluca ist auch der einzige Drive-in-Vulkan Mexikos. Bis auf eine Höhe von rund 4.000m kann man das Auto über eine Schotterpiste in die Höhe treiben und bis zum Kraterrand bleiben dann noch 2 Kilometer Fußweg. Die Aussicht trotz allem – grandios. Wir schleppten uns noch ein wenig höher aIm Espacio Escultorico in der UNAM - Bernhard, ich und Danielm Kraterran und genossen eine Sicht, die viele Kilometer rund um den Vulkan herum reichte. Am Abend machten wir noch einen Rundgang durch die UNAM – die Universitätsstadt und in der Nacht ging es dann mit Freunden auf Piste.

Und so starteten wir auch am Sonntag nur gemächlich in den Tag und Daniel und ich begaben uns erneut auf die Spuren Frida Kahlos und Diego Riveras und machten einen Sonntag-Nachmittag-Spaziergang durch Coyoacan und das Haus der beiden Maler. Autogrammjäger in der Casa Azul ließen uns kurz Casa Azul mit Jeep von Metallica-Drummeraufhorchen und dann erfuhren wir, dass der Drummer von Metallica neben uns auch gerade eine  Tour durch die Casa Azul machte. Wir hätten ihn im Leben nicht erkannt – aber das war auch egal. Viel Auflauf gab es trotz allem nicht, aber somit erklärte sich uns, warum so viele Besucher mit Metallica-Shirts durch den Garten des Hauses scharwenzelten.

Um das DF-Programm komplett zu machen, stand am Montag dann noch eine der beeindruckendsten (für mich beim 50. Mal schon nicht mehr ganz so) archeologischen Stätten Méxicos auf dem Plan. Mit einem Bus starteten wir recht früh nach Teotihuacan im Norden der Stadt und jagten mehrere Stunden Pyramiden in praller Sonne rauf und runter. Mit ordentlicher Bräune in Gesicht und an Beinen fuhren wir zurück in die Metropole, stellten fest, dass der größte Park, Chapultepec, leider schon um 16 Uhr seine Pforten schließt und am Abend machte sich Daniel ans Packen.

Ich und Daniel auf der Piramide del Sol über den Resten von Teotihuacan

Um fünf Uhr schrillte dann gestern morgen der Wecker und für Daniel endete seine USA-Mexiko-Reise und ich denke, für zwei einhalb Wochen hatte er doch einen ganz guten Überblick bekommen.

Ich selbst habe dann gestern einen ruhigen Tag verbracht, werde heute noch ein wenig weiter Reispläne ausarbeiten und am Abend meinen alten Herren in Empfang nehmen, der den krönenden Abschluss meines Besuchermarathons darstellen wird. Wenn der Vater mit dem Sohne…. wir beide werden dann am Samstag wieder in die Luft gehen und nach Californien fliegen und zwei Wochen auf der Halbinsel zwischen Golf und Pazifik neue Ecken entdecken. Aber damit dies auch ein lohnenswerter Aufenthalt wird, muss ich jetzt mal schnell die Optionen durchschauen und auch noch den Flug bezahlen gehen.

In diesem Sinne – yo sigo viajando, a partir de hoy con mi papito – sigamos decubriendo México!

Mexikanische Grippe: MDR Sputnik-Interview zum Nachhören

Posted in Jakob in den Medien, mexico city, puebla with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 30. April 2009 by Jakob

Inzwischen läuft bei mir das Handy fast heiß, einige ehemalige Kollegen vom Radio haben sich bei mir gemeldet und fragen nach, wie denn die Situation vor Ort in Mexiko wegen der Grippewelle ausschaut.

Uns allen geht es in der Wg unverändert gut, allerdings hören wir auch schon von den ersten Bekannten, dass sie die Entscheidung getroffen haben, Mexiko zu verlassen und zurück nach Europa zu fliegen. Enora hat mir grad erzählt, dass ihre Freundin, die wir im November in Mexico City besucht hatten, bereits wieder in Frankreich sitzt, und wir müssen mal schauen, wie sich das weiter entwickelt. Für uns bleibt momentan nur abwarten und hoffen, dass alles wieder normal wird. Immerhin eine gute Nachricht bleibt: Bis gestern Abend gab es in Puebla nicht einen Fall der neuartigen Grippe.

Thela, Roman und ich heute in unserem ausgestorbenen Uni-Hauptgebäude

Auf einem kleinen Spaziergang zu unserer Uni haben wir auch heute festgestellt, dass die Straßen immer noch nicht leer gefegt sind – aber das öffentliche Leben fährt doch deutlich auf  Sparflamme – auch hier in Puebla.

Frische Mundschütze, so teilte man uns an mehreren Apotheken mit, werden nicht vor nächster Woche erwartet. Bleibt zu hoffen, dass wir alle gesund bleiben, denn wenn es daran schon mangelt, möchte man sich gar nicht fragen, wie die Situation um Grippemedikamente ausschaut.

Ein etwas ausführlicheren Bericht habe ich heute Morgen für MDR Sputnik gegeben. Das Interview lief in der Nachrichtensendung Update um 18:00 Uhr.

Hier zum nachhören.

Und ich meld mich, wenn es Neuigkeiten gibt.

Mexikanische Grippe: Jetzt mal auf den Teppich!

Posted in Jakob in den Medien, mexico city, puebla with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 29. April 2009 by Jakob

+++ nachrichtenlage wird ruhiger +++ mexico testet jetzt mobil auf grippe +++ mundschütze weiter mangelware +++ grippe möglicherweise weniger gefährlicher +++ unglaubwürdige berichterstattung +++

Auch heute morgen schaut alles nach einem wKameramann auf Bilderfang in Pueblaunderbaren Ferientag aus. Das Interesse aus Deutschland an Mexiko steigt weiter, ehemalige Kollegen vom Radio melden sich bei mir, und wollen wissen, wie es denn wirklich vor Ort ausschaut. Und so durfte ich auch schon kurz nach dem Aufstehen das erste Interview nach Leipzig geben und erzählen, wie denn die Situation wirklich ist.

Danach setzte ich mich an meine tägliche Presseschau und ich muss feststellen, dass die Nachrichten besser werden. Ruhiger. Gelassener und ein wenig relativierender.

Den beruhigensten Artikel bekam ich gerade aus Deutschland via Skype geschickt, und der scheint mir die Situation doch recht realistisch einzuordnen: Das Virus ist gefährlich, aber bei 7 bestätigten Todesfällen in Mexiko auch wieder nicht soooo gefährlich, dass alle gleich in Panik verfallen müssten. Ein Toter auf 1000 Kranke – das sei weniger, als bei durchschnittlichen Grippe-Wellen, schreibt der Spiegel. Und das es in Mexiko nun mal die meisten Todesfälle gebe, liege schlicht und ergreifend daran, dass Mexiko ein Schwellenland sei, und hier eben viele Dinge fehlen, die eine Grippewelle glimpflich ausgehen lassen können. Meine Rede: Die Welt überschätzt Méxiko – und das wird eben schnell in einer solchen Situation sichtbar. Mexiko ist längst nicht erste Liga. Und auf dem Gesundheitssektor schon gar nicht. (Über den Bildungssektor hab ich hier ja schon häufiger geschrieben…)

Dass es an den notwendigsten Dingen fehlt, die eine schnelle Ausbreitung jedweder gearteter Virusinfektion fehlt, dass wird deutlich, dass heute immer noch keine Mundschütze in den Mundschutz - weiter ausverkauft in Apotheken.Apotheken zu finden sind – interessanterweise aber in Klamottenläden, die aus irgendwelchen Quellen Cubrebocas beziehen konnten, und diese jetzt gewinnbringend verkaufen. Mein Mitbewohner Roman hat mir grad ein Zehner-Paket aus dem Klamotten-Laden hereingereicht – damit sind wir besser versorgt, als die Angestellten im öffentlichen Krankenhaus (!) in Puebla. Dort, so lese ich, will man bis heute Mittag für alle Mitarbeiter Masken haben. Wow! In einem Krankenhaus. Bienvenidos a México!

Und gerade bei diesen Umständen sollte es doch nicht verwundern, dass eine Grippewelle México besonders hart trifft. Auch wenn die nach unten korrigierten Zahlen ein wenig beruhigen. Was allerdings nicht beruhigt ist, dass man in Mexiko schlicht keine Möglichkeit hat, das Virus einwandfrei nachzuweisen – dazu müssen Proben erst nach Kanada oder in die USA geschickt werden. Kein Wunder also, dass es dann zu einem Zahlenwirrwarr kommt, der sich glücklicherweise nun nach unten lichtet.

Nicht so toll, dass wir eben gerade in jenem Land sitzen, wo eben eine solche Grippe am Schlechtesten behandelt werden kann!

Auch in Puebla spricht man inzwischen von 33 VDas Museum Amparo - geschlossen wegen Grippe.erdachtsfällen, bei denen sich in 17 Fällen bereits KEINE Schweinegrippe herausgestellt hat – wie man das allerdings zweifelsfrei nachgewiesen haben will – für mich fraglich.

Ob die Nachrichten allerdings stimmen, die wir hier in Mexio von den Medien vorgesetzt bekommen, mag ich auch bezweifeln – mir bleiben meine Zweifel (siehe letzter Absatz), aber auch mein persönlicher Optimismus.

Unterdessen beginnen die Zeitungen in Mexiko die Maßnahmen zu diskutieren und erste Politiker kritisieren teils die Restaurantschließungen in Mexiko Stadt, die der lokalen Wirtschaft erheblich schaden würden. Oder es beklagen sich Schweinefleisch-Händler, dass auf Grund von Fehlinformationen der Verkauf von Schweinefleisch in den letzen Tagen um 80% eingebrochen sei. Na sowas.

Momentan ist in Mexiko die Rede von 49 bestätigten Schweinegrippe-Fällen, oder Fällen von Mexikanischer Grippe (auch Schweinefieber in Mexiko genannt), und von sieben bestätigten Todesfällen. Alles also gar nicht sooo dramatisch.

Als neuste Maßnahme schickt nun das Gesundheitsministerium in Mexiko Stadt und im Staat mobile Krankenstationen aus, die an verschiedenen Orten Kaum mehr zu haben - im Stadtbild nicht mehr wegzudenken: Die CubrebocasGrippe-Schnelltests durchführen sollen. Sie sollen zunächst klären, ob jemand Grippesymptome aufweist und so die weitere Ausbreitung stoppen. Weist jemand die Symptome aus, so werden die Betroffenen erstmal wie Verdachtsfälle behandelt und in Krankenhäuser geschickt. Ein weiterer Labortest soll dann Aufschluss über die wirkliche Infektion geben. Laut den Behörden könne man das Virus binnen der ersten 48 bis 72 Stunden problemlos bekämpfen – na hoffentlich ist das wenigstens wahr! Unterdessen kam auch heraus, dass man in Mexiko schon lang von dem Virus weiß. In Perote habe man bereits im Dezember die ersten verdächtigen Grippefälle gehabt. Aus dem Gesundheitsministerium verlautet aber, Herkunftsort der bösen Viren sei Asien, und nicht das arme Perote mit seinen riesigen Schweinefarmen.

Am Rande: Is ja nicht alles Grippewelle in Mexiko

Inwiefern man den mexikanischen Medien und Politik-Statements aber überhaupt trauen kann, habe ich grad wieder abseits des Grippe-Hypes anschaulich dargestellt bekommen: Eine poblanischen Internetzeitung berichtet heute aktuell, dass Puebla Vorreiter im Kampf gegen Musik- und Filmpiraterie sei. Hier gebe es keinen Platz für die illegalen Kopien. DAS ist an Dreistigkeit und Dummheit schon gar nicht mehr zu überbieten. In jeder Straße findet man einen DVD- oder Musik-Händler, der Kopien für zwischen $10 und $20 Pesos anbietet, also rund einen Euro.Eine Original-DVD oder CD ist in Puebla dagegen so gut wie gar nicht zu bekommen.

Treffender wäre wohl die Überschrift: Puebla, Vorreiter in Musik und Filmpiraterie. Willkommen also im mexikanischen Realitätsverlust!

Mexikanischer Grippe: Ein bißchen wie Ferien

Posted in mexico city, puebla with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 28. April 2009 by Jakob

+++ 3 verdachtsfälle in puebla +++ 152 grippetote in mexiko +++ mundschütze weiter mangelware +++ zeitungen überbieten sich mit paniküberschriften +++ erste verschwörungstheorien über virus +++

Die Vögel zwitschern auf dem Bäumchen vor meinem Fenster, die Sonne strahlt und der Tag könnte kaum schöner sein. Eine Freude, dass wir nicht in die Uni müssen, könnte man meinen. Aber wie schaut es wirklich aus, was sind die Nachrichten hier bei uns?

Totaler Alarm! - Die Zeitungen überbieten sich gegenseitig in der Angstmache.Gestern nachmittag, nachdem alle irgendwie wieder in die WG zurückgekommen waren, konnte man ein Meisterstück darüber erleben, wie man sich in einer Zehn-Mann-WG am besten gegenseitig verrückt macht. Alle hatten irgendwie Halsschmerzen, einen leichten Husten oder sonst irgendwas, was sofort den Gedanken „Schweinegrippe!“ aufkommen ließ. Pedro, mein Mitbewohner, hat seit 4 oder 5 Wochen bereits einen furchtbaren Husten und beschallt damit die gesamte Nachbarschaft, wenn er auf unserem Pasillo von seinem Zimmer in die Küche wechselt. Und Norma, seine mexikanische Freundin fühlte sich auch nicht besonders. Mein eigenes Kratzen im Hals schob ich noch auf die Geburtstagsparty von Enora, die von Samstag bis weit in den Sonntagmorgen hineinging, in einer kleinen Wohnung war und in der zudem mindestens 20 Leute rauchten. Und das nicht zu knapp. Und auf dieser Party hatten wir uns alle getummelt – beste Voraussetzungen also, um sich zwei Tage später angesichts rötlicher Hälse, Müdigkeit und Hustenchen in Grippeunruhe zu versetzen.

Norma ging dann schließlich heute auch zum Arzt, der sie beruhigt nach Hause schickte – ein Halskasper, mehr hat sie nicht. Kein H1N1, keine mexikanische, keine Schweine, nein, überhaupt gar keine Grippe! Und was Pedros Husten ist – wer weiß – grunzend läuft er jedenfalls noch nicht durch den Pasillo.

Gegen Sonne und Viren - Schirm und Mundschutz in Puebla.In Puebla gehört der Mundschutz aber jetzt zunehmend zum Straßenbild. Offiziell gibt es im gesamten Bundesstaat Puebla 3 Verdachtsfälle auf Schweine- oder Mexikanische Grippe – bestätigt allerdings ist noch keiner. In Mexico City ist dagegen die Zahl der Grippe(!)-Toten (nicht Schweinegrippe-Toten) auf 152 gestiegen – bei lediglich 25 ist man sich sicher, dass es der neuartige Virus war.

Unterdessen greifen die mexikanische Regierung und die jeweiligen Bundesstaaten zu weiteren Maßnahmen, um die Verbreitung so gut wie möglich einzudämmen. In Mexico Stadt sollten heute sämtliche Restaurants und Lebensmittelverkäufer nur noch „Zum Mitnehmen“ ausgeben – eine Zeitung berichtet allerdings, dass im Zentrum sich das nicht bemerkbar gemacht hätte, und die Restaurants den ganz normalen Betrieb beibehalten hätten. Eine aktuelle Meldung sagt aber, dass die mexikanischen Restaurantketten Toks, Vips und Portón darüber eingekommen wären, ihre Restaurants im Haupstadtdistrikt (DF)  zu schließen.

Nur vereinzelt in Puebla - in DF schon Pflicht: Taxifahrer mit Mundschutz.Auch was die Mitarbeiter der öffentlichen Verkehrsmittel angeht, so sind Taxi- und Busfahrer inzwischen verpflichtet, Handschuhe und die blauen Cubrebocas (Mundschutz) zu tragen. Sollten sie der Aufforderung nicht nachkommen, so droht die Regierung, würden die Fahrzeuge beschlagnahmt und aus dem Verkehr gezogen werden.

In Puebla bleiben solche Maßnahmen weitgehend freiwillig, außer dem Schließen von Kindergärten, Schulen, Universitäten und Museen sind bislang hier keine weiteren Maßnahmen ergriffen oder erlassen worden. Die Stadt fühlt sich an, wie an einem Samstag, das ist die einzige Veränderung, die derzeit zu erleben ist – ein Samstag – nur eben mitten in der Woche.

Eisverkaufen mit MundschutzAls ich heute nach dem Frühstück meine Runde drehte, um zu schauen, wie sich die Situation „draußen“ bemerkbar macht, hatte ich das Gefühl, die Stadt hat ihren Lebensrhytmus deutlich verlangsamt. Nur wenige Autos sind auf den Straßen unterwegs, viele Menschen sind mit dem blauen Mundschutz ausgerüstet – aber von einer ausgestorbenen Stadt kann man nicht reden. Vereinzelt tragen Microbus- und Taxifahrer die blauen Mundschütze, aber längst nicht alle. Vor allem bei Verkäufern und Polizisten sieht man die Cubrebocas – man gewöhnt sich an das Leben mit dem Mundschutz.

Cubrebocas und Antibakterielles Gel: Ausverkauft!Viele, die keine Cubrebocas haben, müssen auch weiter darauf warten, dass die Apotheken neue Lieferungen bekommen. Auf meinem Spaziergang durch Puebla hatte keine einzige Farmacia die begehrten blauen Masken im Angebot – im Gegenteil: häufig wiesen direkt Schilder daraufhin, dass man über keine Atemmasken mehr verfüge. Mein persönlicher Atemmaskenhändler um die Ecke meinte, er bekäme morgen neue Lieferung. Mal sehen, ob die nicht unterwegs vom Laster fallen. Wäre nicht das erste Mal in diesen Tagen.

Die Kathedrale von Puebla bleibt vorerst dicht. Die meisten öffentlichen Einrichtungen, Museen und auch die Kathedrale bleiben heute weiter geschlossen – ein Hinweis macht Besucher meist auf den Staatserlaß aufmerksam. Vor meiner Uni hatte man inzwischen einen mikrigen Stand aufgebaut, der mit der Aufschrift „Para estar tranquilos“ – „Um ruhig zu bleiben!“ über Maßnahmen aufklärte, wie man sich gegen die Grippe schützen könnte. Flyer mit Händewaschtipps und der Telefonnummer des Uni-Klinikums gab es, mehr nicht. Andererseits: immerhin.

Kleiner Grippe-Info-Stand vor meiner Uni.Unterdessen geht unser Leben in unserer Wg in Puebla eher ferienmäßig weiter. Langes Ausschlafen, ausgiebiges Frühstücken und ab und zu ein Plausch auf dem Pasillo, ob man denn schon Husten oder Fieber hätte. Aber nein, es geht uns allen gut und wir denken und hoffen, dass das auch so bleibt. Panik herrscht lediglich in den Zeitungen, dort überschlagen sich die Blätter, wer die dramatischere Aufmachung hinbekommt. Nur wenige versuchen beruhigend zu wirken.

Ich selbst genieße meinem freien Tag bei frischen Erdbeeren und Melone momentan noch vor meinem Rechner, später werdPsychische ANGST vor dem ansteckenden Virus - Überschriften in Pueblae ich mich aber auf die grippefreie Terasse in die Sonne legen und ein wenig lesen und die Seele baumeln lassen. Denn dafür eignen sich diese Tage doch bestens. Viel mehr kann man sowieso nicht tun.

Die Schweinegrippe hat nebenher noch zwei weitere Effekte. Das Interesse an meinem Blog ist exorbitant gestiegen – ich habe seit gestern bereits so viele Besucher verzeichnet, wie ich sonst manchmal nicht in sieben Tagen generieren kann – always look at the bright side…

Der zweite, eher witzige, Effekt, das sind VerschwöruAtemmaske - auf meinem Rundgang durch Pueblangstheorien, die ja zu einer Grippewelle dieser Art doch irgendwie dazugehören. Und? Wer solls gewesen sein? Na? Richtig! Der Ami! Ein Internetseite aus den vereinigten Staate  will inzwischen den Verantwortlichen für die Grippewelle in Mexiko ausgemacht haben, und das sollen natürlich keine geringeren sein, als die geheimen Biolabore der US-Armee. Und warum das Ganze? Na klar – um von dem ganzen Foltergeschwätz und wie-bestrafen-wir-denn-jetzt-wen in den USA abzulenken! Nicht überzeugt? Diese Seite schon.

Wie deBeruhigendes Bild: Ein leerer Wartesaal vor einer Arztpraxis in Pueblam auch sei, ich persönlich hoffe, dass die Maßnahmen, Schulen, Kindergärten und Unis zu schließen, in wenigen Tagen Wirkung zeigen werden und die Zunahme der Verdachtsfälle zum Stillstand kommt. Dass die gesamte Geschichte „Mexikanische Grippe 2009“ allerdings bis nächsten Mittwoch gegessen ist, und wir ab Donnerstag wieder in die Uni gehen – daran hege ich wahre Zweifel. Soweit für den Moment.

Quellen: El Universal, El Sol de Puebla, El Proceso, dpa, afp, eigene Beobachtungen

Bilder: Jakob Müller, alle Rechte vorbehalten.

PS: Auf ein Wort noch, Herr Buhrow von den Tagesthemen: Die von gestern waren ja grauselich schlecht. Das Thema Grippe in Mexiko ist sicherlich wert, auf die Eins gehoben zu werden, aber muss man wirklich drei verschiedene „Experten“ dazu befragen, welche denn nun die Symptome sind? Der Zuschauer ist sicher dumm – aber soooo dumm, dass er drei Mal die gleichen Antworten binnen 7 Minuten benötigt?! Na also. Achja, und aufpassen, dass Euch der Themenkaugummi nicht reißt, beim wilden in-die-Länge-ziehen. Gute Besserung, liebe Tagesthemen.

Mexikanische Grippe: Aktuell aus Puebla gegen 23:00 Uhr

Posted in mexico city, puebla with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 28. April 2009 by Jakob

+++ 152 todesfälle in ganz mexiko +++ 3 verdachtsfälle in puebla +++ geschäfte und restaurants in df geschlossen +++ alltag in puebla gleicht ferien +++ erste verschwörungstheorien machen die runde +++

Ein aktuellen Eintrag zum Tagesgeschehen in Mexiko und Puebla gibts hier um 23 Uhr deutscher Zeit.

Hab ja sonst nix zu tun – wenn das öffentliche Leben lahm liegt. 🙂

Das Azteken-Stadion bebt.

Posted in Festejando!, mexico city, Viajando! with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 29. März 2009 by Jakob

In den vergangenen Wochen hatte ich immer wieder die einschlägigen Verkaufsseiten für Fußballtickets abgegrast und nach Eintrittskarten für die WM-Quali Mexico gegen Costa Rica gesucht – und: Nichts gefunden. Am Freitag Morgen dann kam die Wende. Ohne große Hoffnung surfte ich mal wieder den Ticketmaster an und baffff: Sie hatten Eintrittskarten freigeschaltet! Mit Roman machte ich mich auf den Weg, die Tickets zu sichern und mit einer gehörigen Portion Glück grifffen wir uns am Ticketschalter in Puebla die letzten fünf Eintrittsttickets für $158 PES – umgerechnet 8,31 €.

Gestern Mittag dann zog ein Hauptteil der Quince los: Thaela und ihr Freund Matthias, der ein paar Tage zu Besuch ist, Roman, Enora und ich. Mit dem Bus gings direkt nach México-Sur, dem Terminal, das am nächsten zum drittgrößten Stadion der Welt liegt – dem Estadio Azteca.

Mit einem Mikro näherten wir uns der Mega-Schüssel, die immerhin 105 000 Fußballfans Platz bietet. Vor dem Stadion wurde es ein wenig dränglig – bevor wir hineinstürmten mussten wir uns noch entprechend einkleiden. An Trikot-Ständen, Fahnenverkäufern und Stirnbandanbietern mangelte es nicht – die Fakes der Trikot waren mal besonders billig verarbeitet, mal ganz gut gemacht – und für $100 PES war die Uniform für alle perfekt: Gruppe Marquéz mit der Nummer 4 zog ins Stadion ein. Nunr fünf Minuten vor Anpfiff bezogen wir die Ränge und genossen den Blick auf das nahezu komplett gefüllte Aztekenstadion. Eine Stimmung – unglaublich – ein Lärm – göttlich – und wenn man nur einen Moment lang inne hielt und auf die Räneg achtete: Das Stadion bebte tatsächlich.

Der Fußball-Tag in Bildern. (Zwei davon sind von Roman)

Die Partie ging ein wenig lahm los, México vergab mehrere Tor-Chancen und setzte die Kugel dann aber doch noch nach einer halben Stunde in das Costa Ricanische Tor und ging mit 1:0 in die Halbzeitpause.

Auch nach der Pause floppten viele Pässe der Mexikaner, keine besonders gute Show, der Torwart war aber sichtlich gut drauf und beschützte das mexikanische Tor vor möglichen Gegentreffern – die allerdings auch nicht gerade zu häufig drohten. Mit einem Foul im Strafraum kassierte Costa Rica beim Elfer den nächsten Treffer und mit 2:0 ging das Spiel dann auch zu Ende. Aus Angst, in rund 100 000 Fans unterzugehen und nicht mehr den Weg nach Puebla zurückzufinden, gingen wir füfn Minuten vor Shcluss und mussten uns so nur mit rund 10.000 Fans wieder auf den Weg ins Zentrum machen.

Gegen halb 11 waren wir wieder in der Quince -dressten uns lange Hosen an und zogen nun mit dem gesamten Haus in einem Taxi (wie immer – da passen doch locker 7 Leute rein) auf eine Studi-Party. Das ging lang und entsprechend lang blieb es heute Morgen dann auch ruhig – in unserem Haus.

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