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Nordmexico-Trip 1 – Los Mochis-Creel

Posted in mexico city, pacifico, Viajando! with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 28. Februar 2009 by Jakob

sn859854So, nach über einer Woche komme ich nun endlich dazu, auch hier einen längeren Bericht über unsere Tour mit Norman, Sally und Enora im Norden Mexicos zu verfassen. Unsere Reise startete, wie ich schon im vergangenen Artikel angekündigt hatte, mit Enora und mir auf den Weg nach DF, wo wir gegen 6 unsere beiden deutschen Gäste erwarteten. Nachdem die beiden bereits unfreiwillig in Madrid 24 Stunden hängen geblieben waren, erwarteten wir sie zunächst pünktlich am Aeropuerto Internacional in Mexico Stadt. Aber als der Flieger aufsetzen sollte, verschwand er erstmal von den Bildschirmen. Seltsam, keine Verspätung, einfach weg. Enora suchte einen Iberia-Schalter auf, um mehr Infos zu bekommen, und nach einer halben Stunde war er wieder auf dem Bildschirm und wurde mit 2 Stunden Verspätung erwartet. Also landeten die Beiden letztenDer Nevado de Toluca aus dem Flugzeugdlich um halb 8 und wir konnten sie eine halbe Stunde später in Empfang nehmen.

Wir zogen dann mit der Metro in die Stadt, Kurs auf Katinkas WG, eine ehemalige Mitbewohnerin aus der 15 in Puebla, die uns für die Nacht beherbergen wollte. Die WG hat 9 Mitbewohner und bekam im Laufe des Abends noch mindestens 20 Besucher/Freunde hinzu und so kamen wir erst recht spät zur Ruhe. Aber letztendlich sogar in einem einzelnen Zimmer für uns vier.

Anflug auf Los Mochis - links von uns der PazifikAm Samstag klingelte dann schon um 6 Uhr der Wecker und wir verließen die noch ruhig-liegende Wohnung im Morgengrauen. Am Flughafen checkten wir bei Interjet ein und frühstückten noch ein wenig. Dann ging es pünktlich um neun Uhr in die Luft und wir schwebten über den Nevado de Toluca (4650m) in Richtung Norden nach Sinaloa an den Pazifik. In Los Mochis landeten wir auf einem klitzekleinen Flughafen und die Landschaft hatte sich bemerkbar verändert: Wüste, grau, kaum Bäume, karge Berge am Horizont und einige Felder, die offenkundig den Luxus der Bewässerung genießen durften und von daher in saftigem grün standen.

Enora bei der Ankunft in Los MochisWir sprangen in ein völlig überteuertes Taxis, dass gleichzeitig auch die einzige Möglichkeit war, vom Flughafen in die Stadt zu kommen. Ein leider weit verbreitetes Phänomen in Mexico, dass die Taxislobby in vielen Städten zu verhindern wusste, dass es öffentlichen Nahverkehr zu Busbahnhöfen oder Flughäfen gibt, die irgendwo in der Pampa sind, und Touristen und Passagiere die willkürlich festgelegten Preise bezahlen müssen, wenn sie denn nicht stundenland laufen wollen.

Meiner, Norman, Sally und Enora am Bahnhof von Los MochisLos Mochis hatte an sich nicht viel zu bieten, wir checkten in ein Hotel im Stile der 70er Jahre ein und machten uns auf Erkundungstour zum Bahnhof und später nach Topolobampo an die Pazifikküste, um das Meer zu sehen. Der Bahnhof lag ruhig und verlassen in der Staubwüste außerhalb der Stadt und ein einzelner Sicherheitsmann bewachte den Eingang der Bahnhofshalle, die nur früh am Morgen, wenn der CHEPE startet (CHEPE= CH-P= Chihuahua al Pacifico-Zug) und spät abends, wenn die beiden Züge aus Chihuahua (Primera Clase und Segunda Clase) eintreffen Leben eingehaucht bekommt.

Pelikane am Pazifik in SinaloaAlso schossen wir ein/zwei Bilder und fuhren mit dem nächsten Bus an den Pazifik, der mich zunächst mit seinem grauem Strand und flachem, wellenlosem Wasser an den mexikanischen Golf erinnerte. Dort, wo ausschließlich mexikanische Familien vereinzelt herumschlenderten, aßen wir und spazierten ein wenig am Strand entlang, bevor wir wieder am Abend nach Los Mochis fuhren und früh ins Bett fielen. Denn am nächsten Morgen sollte es schon wieder früh losggehen.

Der Trip Teil 1 in einer Dia-Show

5:30 Uhr standen wir am Sonntag Morgen auf, und schnappten uns den nächsten Colectivo zur Estación. Dort hatte der Erste-Klasse-Zug Los Mochis bereits noch in der Dunkelheit verlassen und wir stellten uns mit ausschließlich mexikanischen Passagieren, die mit ihren Cowboy-Hüten original zur Landschaft passten, in die Schlange, um unsere Tickets für den heiß-ersehnten Zugtrip vom Pacifico nach Chihuahua aCHEPE - Zweite Klasse am Bahnhof von Los Mochism Schalter zu kaufen.

Als der Uhrzeiger sich bedrohlich der Abfahrtszeit näherte (7 Uhr), schickte die Ticketschalter-CHEPE-Fahrkarten-Verkaufsfrau uns weg und meinte, wir sollten die Tickets im Zug kaufen. Sie hatte ohnehin für den Verkauf eines einzelnen Tickets jeweils mindestens 3 bis 5 Minuten gebraucht, und so schien diese Lösung auch sicherer, als mit ihr das eher langwierige Geschäft abzuschließen.

Also stiegen wir in einen der grün-rot angestrichenen Waggons und ließen uns vom Schaffner einen Platz zuteilen. Inzwischen schob sich die Sonne über den Rand des Horizontes, und als diese sich vom Rand des Horizontes löste und die ersten Sonnenstrahlen flach über das Land schickte, setzte sich unsere Lokomotive lärmend in Bewegung. Und es ging los.

Langsam zog das flache Land an uns vorbei, die Morgensonne tauchte es in ein warmes, rötliches Licht, und die Strecke führte uns zunächst durch Felder. Langsam schob sich der CHEPE durch das Land, und Landschaft in Sinaloa - Berge am Horizontwir hatten zunächst das Gefühl, dass man nebenher laufen könnte. Ich begann hier und da, neben den selbstverständlichen Digibildern, Videos aufzunehmen, weil ich in Kürze gern ein Video hier einstellen möchte, dass die Fahrt komplett von Los Mochis bis Creel bebildern soll.

Der Zug bestand aus fünf Waggons, die rot bepolsterte, weiche und angenutzte Sitze hatten und mit einer Klimaanlage auf frische Temperaturen heruntergekühlt wurden. Zwischen den Waggons waren die jeweiligen Türen zweigeteilt, und den oberen Teil konnte man aufmachen. Und so konnte man während der Fahrt fast das Gefühl bekommen, draussen zu stehen. Ein Bistro-Wagen teilte den Zug in genau zwei Hälften, und auf einem karierten A4-Blatt standen handschriftlich die Öffnungszeiten, mit einem Tesa an die Wand über die Bar geklebt. Der Bar-Mann schwatzte bevorzugt mit den Schaffnern und mit den Sicherheitsleuten, die mit Maschinengewehren auf dem Rücken sich Trocken und karg - wir schnaufen bergauf in die Sierra Madrewahleise wichtig machten, oder faulenzend für ein abschreckendes Bild sorgten. Einer jener schwer-bewaffneten Gesellen kam recht bald zu uns und fragte, woher wir kämen, wohin wir führen und was wir so trieben. Allerdings mehr aus persönlichem Interesse, als aus Sicherheitsaspekten heraus, und außerdem, wie wir später mitbekamen, um uns bereits ein Hotel in Creel aufzuschwatzen, in dem er angeblich vor einiger Zeit mit seiner Familie ein paar tolle Tage verbracht hätte. Als später weiteres Zugpersonal mit den gleichen Visitenkarten bei uns auftauchte, schien uns die Familien-Urlaubsgeschichte nicht mehr glaubwürdig. Wir entschieden uns, dieses Hotel auf jeden Fall zu meiden und die Verkaufsstrategie, die wahrscheinlich ein findiger Hotelbesitzer mit dem CHEPE-Personal abgekatert hatte, nicht zu unterstützen.

Begeistertes Photographieren - Normi fällt fast aus dem ZugNach wenigen Stunden Fahrt veränderte sich allmählich die Landschaft, die an unserem Fenster vorbeizog. Die Felder wurden weniger, bis sie ganz verschwanden und das Land wurde karger. Gelbes, verbranntes Gras und Bäume ohne Blätter zogen draussen vorbei, dazwischen immer wieder Kakteen und die Berge begannen sich zunehmend weiter in die Höhe zu recken. Häufig gekrönt von schroffen Felsen, auf denen ebenso wenig wuchs.

Je weiter wir in die Sierra mit dem Zug eindrangen und uns Höhenmeter um Höhenmeter langsam schnaufend nach oben arbeiteten, um so spektakulärer wuDer CHEPE schraubt sich in die Höhe - und überquert immer wieder Tälerrde das, was an uns vorbeizog. Die Berge wurden höher und höher, die Strecke schlängelte sich schmal durch die Landschaft, mal eng an den Hang einer Schlucht gepresst, mal über atemberaubend hohe Brücken, die uns einen Blick in Wasser gefüllte Täler ermöglichten, bevor wir mit dem Zug in den nächsten Tunnel eintauchten.

Am Nachmittag hatte sich die Landschaft gänzlich in die Kulisse eines Westerns oder Indianerfilms verwandelt. Die Schluchten wurden schroffer, In 360 Grad-Windungen gewinnt der CHEPE schnell an Höheenger und tiefer, die Felsformationen standen schnurgerade und wie Wände in der Landschaft. Ausgetrocknete Flußbetten durchzogen kleine, zart bewaldete, aber trockene Täler und hier und da hatte die Zivilisation ihre Spuren in Form von einfachen Holzhäusern oder urigen Ranches hinterlassen.

Gegen 4 rollten wir in Divisadero ein. Divisadero – das ist DER Aussichtspunkt für die Barranca del Cobre – die Kupferschlucht. Keine 1Tarahumara-Indianerin versucht ihre geflochtenen Körbe an die Zugpassagiere zu verkaufen00 Meter vom Bahnhof, der von Verkaufsständen mit Essen und Handwerkskunst der Tarahumara überflutet ist, steht man am Rande der Schlucht und blickt in 1800 Meter in die Tiefe in das weit verzweigte Schluchtensystem, das die beiden Flüsse Otero und Urique über die Jahrtausende in die Landschaft gegraben haben. Der Canyon ist über 50 Kilometer lang und gilt als einer der größten Nordamerikas – größer, tiefer und länger als der Grand Canyon. Der Blick schweift über die kilometerweite Schlucht bis er am anderen Ende wieder auf schroffe Felsen trifft und dort die Schlucht mit den Bergen der Sierra Madre Occidental wieder Eins wird. Die Abendsonne ließ die Luft diesig erscheinen und man konnte zuweilen nicht bis zum Boden schauen. Ein faszinierendes Panorama, dass sich dort vor uns erschloß.

Barranca del Cobre - von Divisadero aus gesehenLeider blieb uns bei diesem kurzem Zwischenstopp nicht viel Zeit, den Blick zu genießen, und wir schossen nur erste Fotos, um am Montag Nachmittag mit Ruhe zurückzukehren.

Bald setzte sich unser Zug wieder in Bewegung und eine Stunde später kamen wir in Creel an. Die „Stadt“ erinnerte mich zunächst an San Carlos de Bariloche in den Anden Argentiniens. Häuser einer Bergstadt, spitze Dächer, holzverkleidet. Klein und beschaulich zieht sich der Ort an den Schienen des 1907 eingeweihten CHEPE entlang.

Wir schafften es, den Hotelhäschern zu entkommen und suchten uns ein kleines Hotel im Zentrum auf eigene Faust. Nach einem ausgiebigem Abendessen, in einem Restaurant, dass in der nächtlichen Frische glücklicherweise über einen entfachten Kamin verfügte, fielen wir in unsere Betten. Reisen kann anstrengend sein.Der CHEPE rollt weiter -wir bleiben. In Creel.

Und lesen auch. Und Blogschreiben ebenso. Deshalb mache ich hier fürs Erste Schluss und reiche morgen den zweiten Teil der Reise nach. Bis dahin, buenas noches!

PSs:

PS: Bald folgt auch das CHEPE-Video. Ich brauch nur die Zeit, es zu schneiden.

PPS: Stefan, Maike, Jonas, Gunnar: Was ein geiles Geschenk! Ich war den Tränen nahe. Ich freu mich, Euch wiederzusehen – und mit Euch auf dem Kreuzberg oder dem Anleger ein Bierchen zu genießen! Kriegt auch gleich noch ne Mail.

PPPS: Mehr Bilder zum ersten Teil der Nordmexiko-Reise gibts hier!

PPPPS: Normi hat seit heute sein eigenes Zwitschergewitter zur Mütterberuhigung auf der Reise ohne mich. Wo? Hier in der rechten Seitenleiste unter meinem Twittergewitter und hier komplett.

El primer visitante.

Posted in Bienvenidos!, mexico city, puebla with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 5. August 2008 by Jakob

Seit gestern Nacht bin ich wieder in Puebla. Diesmal allerdings zu zweit. Am Freitag bin ich am Nachmittag in den Bus gestiegen und über die Berge wieder nach DF gefahren. Abends klingelte ich bei Paola und Bernhard rein. Paola und ich machten etwas zu essen, weil Bernhard sehr spät von Arbeit kam. Später tranken wir die ein oder andere Cervecita und dazu einen leckeren Tequila. Eigentlich hätte ich früh ins Bettchen gemußt, weil Martin um 5 Uhr landen sollte und ich ihn am Flughafen abholen wollte. Aber um 2 bimmelte mein Handy. Ein Anruf aus New York, JFK. Martins Flieger hatte Verspätung, ich sollte zwei Stunden mehr bekommen, um der Nacht ihren Tribut zu zollen. Wegen der Kürze der Nacht hatte ich mich gleich im Wohnzimmer auf die Couch gehauen.

Mit dem Klingeln des Taxis an der Tür wachte ich auf. Flink durch das Bad und bei Victor auf den Beifahrersitz gesprungen. (Bild links: An der Kletterwand.) Es war viel zu früh – oder der Tequila zu gut – auf jeden Fall schlug ich um halb 8 am Flughafen auf und musste feststellen, dass der Flieger noch immer nicht gelandet war. Der Einzige an jenem Morgen it Verpätung, Flug 001 Mexicana aus JFK. Halb Neun endlich schob sich Martin aus dem Zollbereich heraus und wir sprangen in das nächste Taxi und fuhren wieder zu Berni und Paola.

Weil die beiden noch im Kopfkissen weilten, machten wir uns auf den Weg zu einem Markt ums Eck. Kauften Früchte, frischen Orangensaft und frühstückten all dies später gemeinsam mit den Beiden. Der Samstag verlief dann oberruhig. Chillen, flachliegen, ein Tisch mit einem Mosaik für die Wohnung der beiden verzieren – abends Kino. Martin saß der Jetlag, uns dreien der Tequila in den Knochen und am Sonntag wollten wir wieder Klettern gehen.

Am Sonntag starteten wir dann gegen Mittag zum Klettergarten. Vorher hatten wir noch Umberto (der Arzt von meinem ersten DF-WE) und seine Freundin abgeholt und zu sechs kraxelten wir ein paar Stunden uns die Karft aus den Armen.  Danach fuhren wir mit dem Auto nach San Angel (Stadtteil, in den Bernhard und Paola gleich umziehen werden) und Bernhard und Paola kauften Früchte und Gemüse für die kommende Woche.

Die Abendgestaltung sah nicht viel vor, nur, schon fast traditionell, nach dem Klettern zum Argentinier. Und bei dem schmeckte es mal wieder vorzüglich. (Bild: Martin vor der Piramide de la Luna)

Gestern wollten wir eigentlich wieder nach Puebla starten. Aber ich wollte mit Martin vorher eine der bedeutendsten Atzteken-Städte anschauen: Teotihuacán. Rund 50 Kilometer nördlich von D.F. war es einst die größte und bedeutendste Stadt auf dem prähispanischen Kontinent gewesen. Heure zeugen noch Ruinen von Häusern und zwei beedruckend hohe Pyramiden (Piramide del Sol, Piramide de la Luna) von der einstigen Bedeutung der Stadt. Die Piramide del Sol ist zudem nicht weniger als die Weltweit drittgrößte Pyramide. Vorher kommt noch die Cheops in Ägypten und die Pyramide (die eher einem Berg gleicht) von Cholula. Ein paar Stunden wanderten wir durch die Ruinen, bestiegen die Pyramiden und ich kaufte mir eine wunderbare bunte Decke. Kräftige Farben, handgemacht und gleich Wanddekoration in meinem zu Hause in Puebla. Als am späten Nachmittag dann der Aguacero einsetzte, war es Zeit zu gehen. Wir hatten zuvor in D.F. am Terminal unser Gepäck eingeschlossen, damit wir direkt nach Puebla weiterfahren könnten. Also zurück nach D.F. und ein Ticket nach Puebla erstanden.

Mit dem Abendbus steuerten wir dann direkt in einen Riesenstau. Rund zwei Stunden schleichte der Bus auf einer 6-spurigen Autobahn dem Stadtausgang entgegen. Die Strasse halb überflutet vom Aguacero, hatten wohl einige Autofahrer die Kontrolle nicht behalten können und verstopften so die Strasse. Spät in der Nacht fuhren wir schlussendlich in Puebla ein und schnappten uns direkt das nächste Taxi zu mir nach Haus.

Nach einem leckeren Teller Spaghetti und einem Filmchen war es dann Zeit zu Schlafen. Diese Woche wird es hier weiter vermutlich etwas ruhiger hier im Online-Tagebich zugehen. Martin und ich wollen an den Pazifik. Aber zunächst nach Oaxaca. Schließlich habe ich noch eine Woche Ferien und Meer ist immer gut. Gegenstimmen? Gut.

Auf Sendung. El principio.

Posted in 5 vor Flug with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 14. Juli 2008 by Jakob

So, jetzt hab ich doch glatt so viel Zeit in Frankfurt, dass ich mich in ein Starbucks (eigentlich mag ich die ja gar nicht – aber sie haben Hot-Spots 🙂 ) gesetzt habe, mir eine große Cafe Latte habe machen lassen und nun noch ein zwei Worte zu Anfang hier schreiben kann.

Wenn sich’s nicht müde anfühlt….. dann war’s wohl kein rechter Abschied. Gestern Abend habe ich über Bonn das letzte Mal für dieses Jahr mit Stefan, Maike, Jonas und Gunnar auf dem Kreuzberg rumgesessen, Wein und Bier geschlürft und den Blick über Bonn und Köln genossen. Und da so ein Abschied ja nicht so schnell über die Bühne geht, lag ich dann auch erst um 4 im Bett. Sieben Uhr brüllte dann der Wecker und versuchte mich aus einem tiefen, traumlosen und vielleicht auch ein wenig alkoholischen Schlaf zu holen. Nach einer halben Stunde war ihm das dann auch gelungen und ich parkte meinen Körper erstmal unter der Dusche. Das tat gut und war schwer notwendig, damit ich mich dann doch frisch geduscht in den InterCity nach Frankfurt setzen konnte.

Um 9.14 Uhr gings dann auch los und ich genoß die schönste Strecke Deutschlands vorbei an der Loreley nach Frankfurt. Am Flughafen traf ich kurz Olli an der Condor, der mir dankenswerterweise meine Sachen abnahm, und sie mir heute Abend dann mitbringt. Ich düste sofort weiter in die Innenstadt und schaffte erst die S-Bahn um halb Eins. Aber wie sagt man so schön: Nichts ist so eilig, als das man es nicht durch ein bißchen Warten noch ein klein wenig eiliger machen könnte. Um Eins sollte das Generalkonsulat schließen. Und ich stand 5 vor in der Tür. Einen rechten Daumenabdruck musste ich abgeben, und eine Unterschrift leisten und dann bekam ich meinen Reisepass mit dem Visum und ein Migrationsheftchen. So und dann hatte ich einen Kaffee nötig. Und den genieß ich jetzt. Später werd ich mir mal noch ein ruhigeres Plätzchen suchen und irgendwo noch ein wenig entspannen.

Aber so schauts bislang aus. Hätte zwar nicht gedacht, dass ich noch von FRA einen Eintrag mache –  aber damit steht der erste wirkliche Reiseeintrag auch wirklich am Start der Reise.

Morgen gehts dann over the ocean und dann startet la aventura so richtig durch.

Ich freu mich drauf und hoffe, Ihr bleibt dran und lest fleißig mit! Freu mich über Kommentare und Grüße.

In diesem Sinne, ciao ciao und auffigehts!

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