Archiv für visum

Auf Sendung. El principio.

Posted in 5 vor Flug with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 14. Juli 2008 by Jakob

So, jetzt hab ich doch glatt so viel Zeit in Frankfurt, dass ich mich in ein Starbucks (eigentlich mag ich die ja gar nicht – aber sie haben Hot-Spots 🙂 ) gesetzt habe, mir eine große Cafe Latte habe machen lassen und nun noch ein zwei Worte zu Anfang hier schreiben kann.

Wenn sich’s nicht müde anfühlt….. dann war’s wohl kein rechter Abschied. Gestern Abend habe ich über Bonn das letzte Mal für dieses Jahr mit Stefan, Maike, Jonas und Gunnar auf dem Kreuzberg rumgesessen, Wein und Bier geschlürft und den Blick über Bonn und Köln genossen. Und da so ein Abschied ja nicht so schnell über die Bühne geht, lag ich dann auch erst um 4 im Bett. Sieben Uhr brüllte dann der Wecker und versuchte mich aus einem tiefen, traumlosen und vielleicht auch ein wenig alkoholischen Schlaf zu holen. Nach einer halben Stunde war ihm das dann auch gelungen und ich parkte meinen Körper erstmal unter der Dusche. Das tat gut und war schwer notwendig, damit ich mich dann doch frisch geduscht in den InterCity nach Frankfurt setzen konnte.

Um 9.14 Uhr gings dann auch los und ich genoß die schönste Strecke Deutschlands vorbei an der Loreley nach Frankfurt. Am Flughafen traf ich kurz Olli an der Condor, der mir dankenswerterweise meine Sachen abnahm, und sie mir heute Abend dann mitbringt. Ich düste sofort weiter in die Innenstadt und schaffte erst die S-Bahn um halb Eins. Aber wie sagt man so schön: Nichts ist so eilig, als das man es nicht durch ein bißchen Warten noch ein klein wenig eiliger machen könnte. Um Eins sollte das Generalkonsulat schließen. Und ich stand 5 vor in der Tür. Einen rechten Daumenabdruck musste ich abgeben, und eine Unterschrift leisten und dann bekam ich meinen Reisepass mit dem Visum und ein Migrationsheftchen. So und dann hatte ich einen Kaffee nötig. Und den genieß ich jetzt. Später werd ich mir mal noch ein ruhigeres Plätzchen suchen und irgendwo noch ein wenig entspannen.

Aber so schauts bislang aus. Hätte zwar nicht gedacht, dass ich noch von FRA einen Eintrag mache –  aber damit steht der erste wirkliche Reiseeintrag auch wirklich am Start der Reise.

Morgen gehts dann over the ocean und dann startet la aventura so richtig durch.

Ich freu mich drauf und hoffe, Ihr bleibt dran und lest fleißig mit! Freu mich über Kommentare und Grüße.

In diesem Sinne, ciao ciao und auffigehts!

Die letzten Dinge

Posted in 5 vor Flug with tags , , , , , , , , on 9. Juli 2008 by Jakob

Mexiko rückt immer näher und so langsam aber sicher, ich hatte das vorher schon einmal geschrieben, wird das auch wirklich fühlbar. Für heute aber nur kurz: Ich habe für mich heute das Sommersemester erfolgreich in Bonn beendet. Den nächsten Uni-Kontakt gibts für mich erst in Mexiko.

Nachdem ich am Montag noch ein Referat in Politik halten musste, stand heute noch die letzte meiner Zwischenprüfungen an. Medienwissenschaft. Mit viel Stress, hatte ich mich nur wenige (und wie ich anfangs glaubte, zuuu wenige) Tage darauf vorbereitet. Die Prüfung war ein muss. Deshalb der Druck auch so hoch. In der vergangenen Nacht parkte dann die ganze Zeit in Jumbo auf meiner Brust und ich konnte kaum schlafen.

Bis 11 Uhr durchhalten, dachte ich mir, dann weißt Du Bescheid. Ich musste ein wenig länger durchhalten, aber Viertel vor 12 war ich raus. Mit dem besten meiner drei Zwischenprüfungsergebnisse. Wow – so freu ich mich noch viel mehr auf Mexiko!

Heute werde ich mich dann noch von der Eifel verabschieden gehen, am Freitag sind die Freunde dran und am Montag gehts schon nach Frankfurt. Und dort, wie mir aus dem Generalkosulat von Mexiko mitgeteilt wurde, wartet dann ab morgen schon mein Reisepass, der seit April einsam dort war. Ich werd ihn Montag holen und Dienstag startet das Abenteuer!

Flexibilität: Keine.

Posted in Planung with tags , , , , , , , , , , , , , , on 26. Juni 2008 by Jakob

Die Bahn kommt. Sagte man mal so. Oder besser, sagte dieses Unternehmen mal so. Aber das sind die gleichen, die mal sagten: Stadtmitte ist da, wo der Bahnhof ist. Und dann Jahre später alles daran setzten, dass Fernzüge lieber nur die Flughafenbahnhöfe anfahren, zwecks schneller Passagierausschüttung, und dann an den eigentlichen Stadtzentren vorbeirauschen. Aber gut. Das sollte hier eigentlich kein Grundsatzkritik-Bahn-Artikel werden, sondern er sollte schon irgendwie irgendwo irgendwas mit meiner Mexiko-Sache zu tun haben. Und das hat er auch. Also uffn Punkt.

Mein Reisepass liegt immer noch in Frankfurt bei den Mexikaner. Den brauch ich aber bald. Spätestens bei Abflug. Und so dachte ich, weil ich ja im Flugticket eine Bahnfahrt habe, leg ich die doch einen Tag nach vorn, hol mein Visum samt Schnüffelpässchen und bleib einfach bis zum nächsten Tag in FRA. Also um Umbuchung gebeten. Antwort: Nicht möglich. Weil eigentlich Flug. Also der Zug. Ist ein Flug. Klar, benutz ihn ja auch mit Flugticket. Aber realistisch muss man doch eingestehen: Der Zug ist Zug ist ein Zug und kein (!) Flug. Oder? Ja. Und wer stellt sich eigentlich quer? Der Kranich ist es nicht. Die Bahn hat ein Problem damit, weil ich ja nun einmal auf den ICE gebucht sei. Ah ja, gebucht also. Mit Sitznummer und so. Hab ich eine? Nein, selbstverständlich hab ich keine. Sitzplatzreservierung? Nix da. Also sollte es doch eigentlich kein Problem darstellen, mit dem Ticket einen Tag früher nach FRA zu reisen. Ist es aber. Und das find ich, jetzt mal gelinde gesagt, doof. Weil mich kostet es eine Fahrt mehr. Und die Bahn kriegt eine Fahrt geschenkt. Na wenn ich das nicht mal gern mache…

Geht’s ein bisschen früher..?

Posted in Planung with tags , , , , , , , , , , , , , on 14. Mai 2008 by Jakob

Nachdem ich nun beim mexikanischen Generalkonsulat einmal nach dem Verlauf meines Visumantrags gefagt habe, habe ich auch prompt Antwort erhalten. Leider eine nicht so überwältigend-erfreuliche. Das Konsulat meint, sie wollen mir mein Visum so spät wie möglich ausstellen, weil es ab dem Ausstellungsdatum genau ein Jahr gültig ist. Aktuelles Angebot der Ausfertigung: 23. Juli. 23. Juli? 23. Juli.

Aber, ähm, ich mein……. ich flieg doch schon am 15. …?!

Post aus Puebla

Posted in Planung with tags , , , , , , , , , , on 13. Mai 2008 by Jakob

FELICIDADES! me es muy grato dartela más cordial bienvenida a nuestra Benemérita Universidad…. so beginnt ein Briefchen, dass nun vor zehn Tagen in meinem Briefkasten lag. Nachdem es die Mexikaner bislang vorzogen, gescannte Dokumente mir via Mail zur Verfügung zu stellen, haben sie sich jetzt doch durchgerungen, mir das ein oder andere wichtige Dokument auf dem klassisch-postalischen Weg zukommen zu lassen. Sehr fein.

Was auf Uni-Seiten gut läuft, scheint auf der anderen Seite im Generalkonsulat ein wenig zu hapern. Schließlich liegt mein Reisepass jetzt schon länger in Frankfurt, als die Bundesdruckerei brauchte, um ihn herzustellen. Auf der Seite des Generalkonsulats der Mexikaner ist zu lesen, dass die Regeldauer für eine Visumbeantragung wohl 10 Arbeitstage benötigt. Also müsste es eigentlich fertig sein. Aber ich habe bislang nichts gehört. Und auf meine Mail, wie ich davon erführe, wenn das Visum fertig sei, hat sich keiner gezuckt. Ich geh also nach wie vor davon aus, dass mich die Embamex (Embajada de México) irgendwie darüebr informiert, dass ich meinen Pass wiederhaben kann. Wär eigentlich ganz schön.

Derweil habe ich es nun auch geschafft, endlich mein Zimmer für mein Auslandssemester im Internet feilzubieten und hoffe jetzt auf eine schnelle und unkomplizierte Vermietung. Die To-Do-Liste für Mexiko wird damit zunehmend kürzer: Was bleibt?

+ Urlaubssemester beantragen (geht erst im Juli)

+ Auslands-Krankenversicherung besorgen (geht spontan und schnell)

+ eine Hausarbeit und ein Referat in diesem Semester runterrocken

+ ein Zwischenprüfungsproblem klären…

Soweit, so gut. Vielleicht darf ich ja noch in dieser Woche nach Frankfurt und meinen Reisepass samt Visum abholen…. Warten wir geduldig und harren der Dinge die da kommen mögen.

Flinke Behörden – mi pasaporte…

Posted in Planung with tags , , , , , , , , , , , , , on 24. April 2008 by Jakob

Ein Hoch auf die deutschen Behörden. Also das ist nun schon das zweite Mal, dass ich die Behörden und ihre Art Dinge zu bearbeiten hier in meinen Blog nun wirklich einmal loben muss. Nur 15 Tage musste ich warten, um meinen neuen Schnüffelpass in den Händen zu halten. Heute morgen schon konnte ich den Pass im Bonner Stadthaus in Empfang nehmen. Allerdings verwahrte ich ihn nur kurz in meinem Besitz. Denn schon kurze Zeit später schickte ich ihn auf seine nächste Deutschlandreise. In Franfurt soll mir das mexikansiche Generalkonsulat nun mein heißersehntes Studentenvisum hineinpacken und damit meinen neuen Reisepass als erstes entjungfern. 32 Seiten hat das gute Stück und ist nun eine ganze Dekade gültig. Mal schauen, ob ich damit hinkomme. Wenn sich meine Reisetätigkeit so weiter fortführt, wie bisher, steht das zu bezweifeln. Denn in meinem alten waren bereits nach knapp 4 Jahren 20 Seiten vollgestempelt…

Ach ja, und nu? Schutzhülle bestellen… damit auch keiner unberechtigt meine Fingerabdrücke aus dem Pass ausliest!

Achja und nochwas – ein neues Banner führt bald auf meiner Homepage zu diesem Blog. Vorgeschmack? Bitteschön:

Banner entstand unter Nutzung eines Photos von Lucie Nieto. Gracias!

El pasaporte – mein neuer Schnüffelpass

Posted in Planung with tags , , , , , , , , , , , on 10. April 2008 by Jakob

Es sind tausend Dinge, an die ich denken muss, um mein kleines Jährchen in Mexiko vorzubereiten. Nachdem ich nun wenigstens meinen Flug gebucht habe und damit zumindest gefühlt das Wichtigste bei mir habe stehen noch weitere wichtige Dinge an. Gestern beispielsweise habe ich mich um einen neuen Reisepass gekümmert. Meiner wäre nicht mehr lang genug gültig gewesen, also brauchte ich einen neuen. Einen, der mich zum Verdächtigen macht. Mit biometrischen Daten. Fingerabdrücken. RFID-Chip, der kontaktlos ausgelesen werden kann und das ganze für den Schnäppchenpreis von 59 Euro. Und weil er jetzt teurer ist, weil die da so viel Technik reingepackt haben, um meine Daten, falls ich mal was Böses mache, zu speichern und weil das jetzt für alle etwas aufwendiger ist, schreiben mich die Behörden auch nicht mehr an, wenn der Pass fertig ist, nein: Man muss das selbst immer mal wieder online checken, wie der Status des neuen Passes bei der Bundesdruckerei so ist. Also wenn schon teurer, dann muss man auch selbst ein bißchen mitmachen. Kleiner Trost, das rote Büchlein ist von nun an für mich 10 Jahre gültig. So nicht vorher schon voll. Achja und weil der neue Reisepass ja so toll viele elektronische Daten über mich enthält, sie über den kleinen, feinen und auch ein bißchen hinterhältigen RFID-Chip ausgelesen werden können, muss ich mir natürlich auch Gedanken darüber machen, wie ich meine Daten vor unberechtigtem Zugriff schützen kann. Denn – so sicher, wie von Herstellern und Politikern immer gepriesen ist die RFID-Technologie bei Leibe nicht! Schon im vergangenen Jahr haben Experten belegt: Wer will und kann und Ahnung hat, kann die Daten unbemerkt abgreifen und damit schindluder treiben. Und übrigens scheinen auch nicht mehr alle Behörden an die Sicherheit der Technologie zu glauben: Die Hansestadt Lübeck bietet inzwischen schon im Passamt eine Aluhülle zum Reisepass an, damit dieser vor unberechtigtem elektronischem Zugriff geschützt ist. Da schient das Vertrauen in die moderne Technologie auch alles andere als gefestigt zu sein. Und dies eben zurecht.

Wer jetzt keine spezielle Hülle kaufen möchte, kann seinen Reisepass auch künftig in herkömmliche Alufolie einwickeln – auch das soll helfen, Lesegeräten den Zugriff auf den Chip zu erschweren bzw. zu verhindern.

Wem die Sicherheit seines Reisepasses Schnurz ist und wer lieber flach und geschmacklos ein bißchen provozieren möchte, beispielsweise bei der Einreise nach Deutschland, der kauft sich eben auf einer amerikanischen Internetseite ein edles Nazi-Reisepass-Cover.

Ohhh Mann – wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Ami her….. ts ts ts

Aber vorsicht, Freunde der Plattitüden, in Deutschland dürfte der Gebrauch eines solchen Covers den Sicherheitsbehörden eher kein Lächeln abringen. Und auch dies: Zurecht!

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