Archiv für mexiko

Zum Jahresausklang: zwei Reportagen zu Mexiko

Posted in am Rande with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on 14. Dezember 2010 by Jakob

Ich selbst vernachlässige in letzter Zeit ein wenig dieses Blog, was damit zusammenhängt, dass ich selbst nicht mehr in Mexiko lebe. Trotzdem möchte ich auf dieser Seite weiter mir interessant scheinende Nachrichten oder Artikel zu Mexiko posten. Auch alte Artikel von mir erfreuen sich noch großem Interesse, was mich auch freut. Allerdings kann es sein, dass inzwischen der ein oder andere Link nicht mehr aktuell ist. In diesem Fall würde es mich freuen, wenn Du mir einen Kommentar schreiben könntest, wenn Dir sowas auffällt.

Heute möchte ich eigentlich nur eine Sache zu Mexiko empfehlen:

SWR Report Mainz hat Hinweise auf illegale Waffenexporte aus Deutschland nach Mexiko aufgespürt. Der komplette Beitrag (Video) hier.

Mexicana bleibt am Boden

Posted in Viajando! with tags , , , , , , , , , , , , , , , on 28. August 2010 by Jakob

Die Flieger der mexikanischen Airline Mexicana de Aviación und ihrer Töchter Click und Link bleiben ab sofort am Boden. Die Gesellschaft, mit der ich auch in Mexiko gern geflogen bin, ist seit geraumer Zeit insolvent. Mexicana hatte viele Ziele innerhalb Mexikos, aber auch nach Zentralamerika, die Vereinigten Staaten und nach Europa im Programm.

In einer Pressekonferenz wurde aber klargestellt, dass die Airline nicht von der Bildfläche verschwinden soll, sondern im Rahmen des Konkursverfahrens ein Rettungsplan entwickelt werden soll.

Mexicana hat einmal 40% des innermexikanischen Flugaufkommens bestritten, in letzter Zeit war der Anteil der in Mexiko durchgeführten Inlandsflüge aber langsam auf 11% gesunken.

Die ganze Nachricht auf Spanisch bei der Jornada exakt hier!

Zurück im Großstadtlärm

Posted in am Rande, mexico city, puebla, Viajando! with tags , , , , , , , , , , on 4. März 2010 by Jakob

Nach einer Woche Playa, Palmen, Sonne und Entspannung bin ich nun schon seit Sonntag wieder in DF und arbeite hier ein wenig an meiner Hausarbeit weiter. Das ging an der Küste natürlich wesentlich leichter von der Hand, weil dort nicht nur nahezu absolute Ruhe und sanftes Wellenrauschen vorherrschte, sondern auch, weil als Belohnung immer ein wenig Entspannung am Strand wartete.

Am Samstag bin ich allerdings recht frühzeitig aus dem Paradies abgereist, mit einem kleinen Van-Shuttle in 5 Stunden über die Sierra Madre nach Oaxaca geschaukelt worden (es ist immernoch nichts für empfindliche Magen – aber meiner hat mal wieder gehalten) und bin dort gleich in den nächsten Bus nach Puebla gesprungen. Nach gut 12 Stunden Reise war ich bei Mónica zu Hause angekommen, wo unsere 15-Mannschaft sich ein letztes Mal in großer Zahl versammelt hatte, um noch einmal beisammen zu sein, bevor die ersten wieder gen Heimat abreisen.

Ich selbst war ein wenig müde von der Reise und die Stimmung wurde ein wenig von den Nachrichten aus Chile getrübt. Das verheerende Erdbeben hatte die Familie von Agos, unserer chilenischen Mitbewohnerin heftig zugesetzt. Gesundheitlich blieben zwar alle heil – aber das Dach über dem Kopf zerstörte das Erdbeben – lange gab es nicht einmal Nachrichten von ihren Verwandten und so wurden über verschiedenste Länder, in denen gerade Bekannte von ihr sind, Mails ausgetauscht und Informationen weitergegeben. Ihre Oma wohnte in der Küstenregion direkt neben dem Epizentrum, was dort nicht das Erdbeben aus den Verankerungen riss, schwemmte die anschließende Flutwelle weg. Die Menschen, und so auch ihre Oma, mussten in die Berge flüchten – eine Region, die vorher wenige Probleme hatte, wurde auf einem Schlag zu einer Katastrophenzone. Es gibt kein Trinkwasser, und wenn doch, wird es zu horrend teuren Preisen verkauft, Supermärkte, oder das, was von ihnen übrig blieb, wurden geplündert – nach der Naturkatastrophe setzt nun das Chaos den Menschen in Chile zu. Kein Wunder, dass auch Agos nicht wirklich zum Feiern zu Mute war.

Am Sonntag dann reiste ich am Nachmittag wieder nach DF und hier läute ich nun meinen letzten zwei Wochen ein. Am Montag gibg es mit Enora zu einer etwas kruden Filmpremiere ihrer Produktionsfirma inklusive der Anwesenheit des Regiesseurs und der Hauptdarstellerin, die allerdings in den Nachfragen nach dem Film nur wenig glänzen konnten.

Gestern habe ich mir endlich nun noch Avatar angeschaut und war von den realistischen 3D-Bilderwelten fasziniert und heute setze ich mich wieder einmal an die Arbeit – die Zeit läuft, und wenn ich aus Mexico wiederkomme, ist auch schon fast Abgabetermin.

Am Wochenende geht es noch einmal raus aus der Großstadt. Wir wollen uns ein Wochenende am Strand in Acapulco gönnen und so nun auch endlich nach weit über einem Jahr diese Stadt noch kennenlernen und den harten Jungs bei ihren atemberaubenden (hoffentlich!) Sprüngen von den Klippen zuschauen. Außerdem tut Sonne und ein wenig Strand nach einer Woche DF auf jeden Fall schon wieder not.

En casa.

Posted in Adios México with tags , , , , , , , , , , , , on 21. Juli 2009 by Jakob

Abajo se encuentra una versión castellana corta sobre mi regreso.

Die Sonne scheint, die Temperaturen klettern über 20 Grad, aber am Himmel sind Wolken. Es ist nicht heiß, aber auch nicht kalt – ich bin wieder im deutschen Sommer.

Nachdem ich mit meinem Vater noch am Mittwoch bei der Virgen de Guadelupe in DF war, hatten wir uns am frühen Abend in ein Taxi gesetzt, unsere Taschen aus Bernhard und Paolas Wohnung geschleppt und uns auf dem Weg zum Flughafen gemacht. Schneller als erwartet waren wir durch den Nachmittagsverkehr zum AICM gekommen und problemlos checkten wir bei der Lufthansa ein.

Nach einigem Warten machten wir uns auf den Weg zum Gate und dort stellte ich fest, dass wir überhaupt keine Migraciones passiert hatten. Ich musste also den ganzen Weg noch einmal zurücklaufen und den kleinen Migraciones-Stand aufsuchen, weil ich ja mit einem Einjahres-Visum unterwegs war, und solche Leute da eben vorbei müssen.

Die Dame dort hatte die Ruhe weg und warf mir zunächst einmal Urkundenfälschung vor, weil sich in meinem FM3 (Visum) und meinem Reisepass die Unterschriften nicht haargenau gleichten. Ich hätte mit einer anderen Unterschrift unterzeichnet, warf sie mir vor und obendrein auf einem Ausreisedokumt ebenso. Ich erneuerte das Ausreisedokument, füllte alles noch einmal aus und gab mir größte Mühe, meine Unterschrift so gleich wie möglich abzuliefern und nach einigem Tamm-Tamm und Tätterääää ließ sie mich, meines Visumdokuments erleichtert, meiner Wege ziehen und wir hoben ab.

Vor meinem Fenster - delante de mi casa.

In Frankfurt erwartete uns dann überraschenderweise meine Mama am Flughafen, so dass wir gleich ersteinmal zum Begrüßungshefe übergingen, bevor ich mich später mit meinem Bruder und mit meinem Mitbewohner Stefan traf, mit dem ich dann von Frankfurt in den Abend nach Bonn rollte.

Hier hatten mich bereits meine lieben Bonner Freunde in meiner Wohnung erwartet und wir feierten feuchtfröhlich meine Wiederkehr.

In den kommenden Tagen dümpelte ich so vor mich hin, der Jetlag ließ grüßen und stellte mir einen queren Tagesplan zusammen und so langsam bin ich doch wieder geerdet.

Queridos Amigos y güeyes,

Ya estoy de vuelta en Alemania y todo salió bien. Volé del DF a Frankfurto y ahí nos topamos sorprendientemente con mi madre que llegó para buscar a mi y mi padre.

Después de una cervecita me fui con mi companero de mi depa en Bonn a casa donde ya me esperaban otros amigos de aqui. Pues festejamos mucho mi regreso y creo que me fui a la cama un poquito borachito. Luego, los próximos días estuve tratando de acostumbrarme al horario alemán lo que no fue tan fácil. Ahor ya estoy un poco más aterrizado en Alemania y ya empezé de arreglar mi cuarto de otra vez y cosas asi.

Pues por qué lo escribo en espanol también? Es de… quería decir gracias a todos ustededes que se están quedando en México o en otros países latinos. Fue un tiempo chidísimo, aprendí un chingo y me gustó ….a huuuuuevo! 🙂 – aunque no siempre lucía asi. Lo se. Espero que nos vayamos a ver. Que les vaya todos muy muy bien, cuidense y hasta la próxima! Bye, ciaooo.

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